Immer mehr Menschen in Deutschland ohne eigene Wohnung

Berlin - Die Zahl der Menschen ohne Wohnung in Deutschland ist offenbar deutlich angestiegen. Im Jahr 2016 gab es geschätzt rund
422 000 Wohnungslose, teilte die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe in Berlin mit. Im Vorjahr seien es 367 000, im Jahr 2014 rund 335 000 gewesen. Dazu kamen 2016 nach Angaben des Verbands rund 436 000 anerkannte Flüchtlinge, die ohne eigene Bleibe in Gemeinschaftsunterkünften lebten. Die Ursachen für die negative Entwicklung sieht der Verband im starken Anstieg der Mieten und der gesunkenen Zahl an Sozialwohnungen.

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