Türkei bestellt deutschen Botschafter ein

Istanbul - Das türkische Außenministerium hat aus Protest gegen ein Kurdenfestival in Köln den deutschen Botschafter einbestellt. Die Veranstaltung sei von Sympathisanten der verbotenen PKK organisiert worden, heißt es. Deutsche Behörden hätten sie genehmigt und damit geduldet, dass dort Terrorpropaganda betrieben worden sei. Das verurteile die Türkei nachdrücklich. Das Auswärtige Amt äußerte sich bislang nicht. In Köln war die Freilassung von PKK-Führer Abdullah Öcalan gefordert worden. Die Arbeiterpartei ist auch in Deutschland verboten.

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