Tote und Tränengaswolken: Lage in Venezuela eskaliert

Caracas - Der blutige Machtkampf im Land mit den größten Ölreserven eskaliert: Bei Massendemonstrationen gegen eine drohende Diktatur sind in Venezuela mindestens drei Menschen getötet worden. Es gab nach Angaben der Behörden über 400 Festnahmen. Der sozialistische Präsident Nicolás Maduro rief seine Anhänger zur «Verteidigung des Vaterlandes» auf und bezichtigte die Opposition, zusammen mit den USA eine Verschwörung anzetteln zu wollen. Seit Ausbruch der Proteste Anfang April starben neun Menschen, immer wieder liegen Tränengaswolken über Caracas.

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