Johnson & Johnson muss Schadenersatz in Milliardenhöhe zahlen

New Brunswick - Ein Skandal um fehlerhafte Hüftimplantate kommt den US-Konzern Johnson & Johnson teuer zu stehen. Ein Gericht in Dallas entschied zugunsten einer Gruppe von Klägern, die den Konzern auf Schadenersatz verklagt hatten. Das Unternehmen soll nun mehr als eine Milliarde Dollar zahlen. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Konzern von den Mängeln der Implantate wusste, aber weder Ärzte noch Patienten ausreichend über die Risiken informiert hatte. J&J hatte den Verkauf der betroffenen Produkte 2013 gestoppt.

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