ARCHIV - Das Containerschiff "Cap San Raphael" der Reederei "Hamburg Süd" hat am 29.06.2014 in Hamburg im Stadtteil Waltershof an den Containerterminals festgemacht. (zu dpa: «Dr. Oetker trennt sich vom Reederei-Geschäft» vom 01.12.2016) - © dpa
ARCHIV - Das Containerschiff "Cap San Raphael" der Reederei "Hamburg Süd" hat am 29.06.2014 in Hamburg im Stadtteil Waltershof an den Containerterminals festgemacht. (zu dpa: «Dr. Oetker trennt sich vom Reederei-Geschäft» vom 01.12.2016) | © dpa

Meinung Oetker verkauft Reederei - Kommentar: Das beste Rezept

Über die Gewinnsituation spricht man im Hause Oetker nicht so gerne, konkrete Ertragszahlen werden wie ein Staatsgeheimnis gehütet. Das ist typisch ostwestfälisch, auch andere Unternehmen in OWL schweigen an dieser Stelle gern. Dahinter steckt vielleicht die Überlegung, dass hohe Renditen Neid und Missgunst schüren, während Defizite die Mitarbeiter und Zulieferer nervös machen, von den Banken ganz zu schweigen. Diesmal hätten die Bielefelder aber eine Ausnahme machen sollen. Denn der Oetker-Konzern will sich durch den Verkauf einer Tochter – der Reederei Hamburg Süd – vom Umsatz her glatt halbieren. Und alle Welt fragt nach dem Warum. Die Branche mache hohe Verluste, räumte Oetker immerhin ein. Es ist ein offenes Geheimnis, dass auch Hamburg Süd von der globalen Misere betroffen ist – von einer Million Euro Verlust pro Tag war in Berichten die Rede...

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