Kommentar Höchste Aufmerksamkeit nötig

Die massiven Störungen im Telekomnetz haben deutlich vor Augen geführt, wie angreifbar das Internet in Wahrheit ist. Hat sich ein Hacker erst einmal eine Schwachstelle im System ausgesucht, kann er mit selbstgebastelter Schadsoftware schnell großen Schaden anrichten. Sicherheitsexperten der Netzanbieter behaupten zwar gern, ihre Systeme seien sicher und gegen alle Angriffe der „bösen Buben“ gefeit – die zahlreichen Gegenbeispiele aber belehren sie eines Besseren. Die jüngste Störung zog sich mehr als zwölf Stunden lang hin, betroffen waren überwiegend Kunden, die mit einem Router der Telekom ins Netz gehen. Und das waren immerhin 900.000 Nutzer. Nur, wer technisch wirklich bewandert war und die Fehlerquelle austricksen konnte, konnte noch telefonieren, surfen oder fernsehen. Anders der technische Laie. Der sehnte sich nach früherer Technik zurück...

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