Angela Merkel beim Deutschlandtag der Jungen Union. - © Marc Köppelmann
Angela Merkel beim Deutschlandtag der Jungen Union. | © Marc Köppelmann

Paderborn Kommentar zu Merkel und der Jungen Union: "Flüchtlingskanzlerin" a.D.

Florian Pfitzner kommentiert Merkels Auftritt in Paderborn

Weite Teile der Jungen Union waren nach dem Auftritt Angela Merkels beim Deutschlandtag in Paderborn im Jubel hinter ihrer Parteichefin vereint. Der Landesverband aus Bayern machte da nicht mit. Was das über den Zustand der Union aussagt, kommentiert Florian Pfitzner. Warum sie am Ende sitzengeblieben sind, als einzige Gruppe in der Halle, sich ihre Hände nur schwer zum Beifall rührten, hat kaum jemand verstanden. Zwei, drei Mal ist Angela Merkel auf sie zugegangen: Sie hat die Leistungen ihres Bundeslandes gewürdigt, bei der Flüchtlingsbewegung, beim Länderfinanzausgleich, und trotzdem zeigte sich die Junge Union Bayern fast schon gelangweilt vom Auftritt der CDU-Vorsitzenden im Paderborner Schützenhof. "Fluchtursachen bekämpfen", schön und gut, davon haben sie zuletzt viel gehört, während es die AfD in zehn Parlamente geschafft hat...

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