UN: 2017 wieder mehr als 10 000 zivile Opfer in Afghanistan

Kabul - Im Krieg gegen die radikalislamischen Taliban und die Terrormiliz Islamischer Staat sind in Afghanistan das vierte Jahr in Folge mehr als 10 000 Zivilisten getötet oder verletzt worden. Allerdings sank die Gesamtzahl im Vergleich zum Vorjahr um neun Prozent auf 10 453 - davon 3438 Tote sowie 7015 Verletzte. Das zeigt ein heute veröffentlichter Jahresbericht der Vereinten Nationen. Demnach sind die Zahlen vor allem deshalb zurückgegangen, weil die afghanische Armee besser auf Zivilisten Rücksicht nehme.

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