Der Gütersloher Günter Specht. - © FOTO: PRIVAT
Der Gütersloher Günter Specht. | © FOTO: PRIVAT

Stern der Woche an Sprachartist Günter Specht

Vielschichtiges Internetprojekt "spechtart.de

Wer virtuell mit Günter Specht durch Gütersloh geht, sieht seine Stadt mit anderen Augen: hier ein vergessener Winkel, da eine Nachttankstelle, dort die bunte Weberei, "wo die Bilder glühn", an einem anderen Haus ein übersehenes Jugendstil-Ornament. Der Grafiker, Cartoonist, Fotograf und Dichter, ein Spät-Dadaist, der sich "Poesieaktivist" und "Informationskünstler" nennt, ist verliebt in seine Stadt. Bei seinen Beobachtungen und Begegnungen entdeckt Günter Specht immer neue Perspektiven, Kleinode, Skurrilitäten, fotografiert sie, kommentiert sie gern hintergründig.

Mit seinem vielgestaltigen, tief gestaffelten Internetprojekt www.spechtart.de bereitet er aber auch anderen lokalen, regionalen wie internationalen Künstlern selbstlos eine Bühne, weist auf Ausstellungen und Neuerscheinungen hin. Specht dokumentiert seine "Inszenierungen im Alltag", führt ein "Gütersloher Tagebuch", unterhält "Tauschluftarchive", eine "Wasserbibliothek" oder bietet ein "Probiergelände zum Erlangen der Leichtigkeit".

Spechts Motto könnte "ich bemerkte / ich beobachtete / ich berührte" sein. Seit mehr als 20 Jahren fördert der 77-jährige Bild- und Sprachartist so "Kunst und Wildes Denken". Das macht uns ganz zahm, das bekommt einen Stern.  (rb)

Eine Initiative der Neuen Westfälischen (NW), der Lippischen Landes-Zeitung (LZ) und des Haller Kreisblatts (HK).

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