Bielefeld Neue Ausstellung im Bielefelder Fächermuseum

150 kostbare Accessoires sind bis Ende 2014 zu sehen

Bielefeld (nw). Fächer, die als Andenken von Reisen mitgebracht oder zu hohen Ereignissen verschenkt wurden, sind in einer neuen Ausstellung im Deutschen Fächermuseum in Bielefeld zu sehen. Unter dem Titel "Souvenirs im Halbrund" sind in dem bundesweit einzigen Museum dieser Art bis Ende 2014 etwa 150 der filigranen und kostbaren Accessoires zu sehen, die vom ausgehenden 18. Jahrhundert bis in die 20er Jahre gefertigt wurden.

"Zur Erinnerung an ihre Bildungsreisen an die antiken Stätten gaben der Adel und das gehobene Bürgertum Fächer in Auftrag, die berühmte Bauwerke wie den Petersdom und das Kolosseum ebenso zeigten wie den Ausbruch des Vesuv", so Kurator David Ranftl.

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Queen Victoria und der österreichische Kaiser Franz Joseph I. wurden anlässlich ihres Thronjubiläums mit Fächern beschenkt, auf denen ihr Konterfei zu sehen war. Autogrammjäger erfreuten sich an Fächern mit prominenten Unterschriften: So wurde zum Berliner Kongress von 1878 ein Fächer von allen Außenministern Europas signiert. Auch Reichskanzler Bismarck unterschrieb.

      

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