Spielerisches Kennenlernen: Die Internetplatform soll Kinder für das Krankheitsbild Demenz sensibilisieren. - © Screenshot: Was-hat-Oma.de
Spielerisches Kennenlernen: Die Internetplatform soll Kinder für das Krankheitsbild Demenz sensibilisieren. | © Screenshot: Was-hat-Oma.de

Gesundheit Demenz: Internetplattform erklärt Kindern die Volkskrankheit

Initiative soll sensibilisieren und Miteinander der Generationen fördern

Alexander Lange

Bielefeld. Das Miteinander der Generationen stärken, über das Krankheitsbild "Demenz" aufklären und den Umgang mit Erkrankten spielerisch lernen. Dieser Gedanke steckt hinter der Internetplattform "Was hat Oma?". In einem interaktiven Spiel erfahren dort Kinder, worum es sich bei Alzheimer und Demenz handelt, was eine altersgerechte Wohnung ist oder wie man die Erkrankungen erkennt. Lukas und seine Oma Anni sitzen im Wohnzimmer. Ringsherum sind Gegenstände und Möbel platziert. Doch Oma Anni ist dement. Mit der Unterstützung von Lukas hilft der Spieler Oma Anni, den Alltag zu bewältigen - dran zu denken, die Katze zu füttern, die fehlende Socke oder den Haustürschlüssel wiederzufinden. So werden die Spieler schon früh für die Themen Demenz und Alzheimer sensibilisiert und lernen spielerisch den Umgang mit Erkrankten. "Heutzutage erleben immer mehr Kinder, wie ihre Groß- oder Urgroßeltern an Demenz erkranken. Wird ihnen die Krankheit nicht richtig erklärt, kann das Krankheitsbild bei Kindern schnell Irritationen und Ängste auslösen. Dies kann die Verbindung zwischen Großeltern und Kindern belasten", heißt es auf der Internetseite des Lernspiels, die von der Emmy-Noether-Nachwuchsgruppe „Architektur im demografischen Wandel" der Technischen Universität Dresden ins Leben gerufen wurde. Unterstützt wurde die Arbeit durch die Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V.

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