«Jean Fouquet. Das Diptychon von Melun» - © Foto: Kay Nietfeld
«Das Diptychon von Melun» von Jean Fouquet in der Berliner Gemäldegalerie. | © Foto: Kay Nietfeld

Aus zwei mach eins Fouquets «Diptychon von Melun» in Berlin

Berlin - Nach 80 Jahren sind die beiden Teile von Jean Fouquets «Diptychon von Melun» erstmals wieder zusammen zu sehen. Ab Freitag zeigt die Berliner Gemäldegalerie das Diptychon aus der Stiftskirche von Melun, das als eines der Hauptwerke der französischen Malerei und der Kunst des 15. Jahrhunderts überhaupt gilt.

«Die in den vergangenen Jahrzehnten mehrfach geplante, aber nie realisierbare Wiedervereinigung der beiden großen, sehr gut erhaltenen Gemälde kann als eine Sensation gelten und wird ein ungewöhnliches ästhetisches Erlebnis werden», erklärten die Staatlichen Museen zu Berlin.

Der ehemals linke Flügel des Werkes mit dem Bildnis des Stifters Étienne Chevalier und dem Heiligen Stephanus befinde sich seit 1896 im Besitz der Gemäldegalerie. Der rechte, die Madonna darstellende Flügel gehöre seit dem frühen 19. Jahrhundert dem Museum für Schöne Künste in Antwerpen. Hinzu komme das im Louvre aufbewahrte Emailmedaillon mit dem Selbstbildnis des Künstlers, das einst den Rahmen des Diptychons schmückte. Die Sonderpräsentation ist bis zum 7. Januar 2018 zu sehen.

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