Die Mitglieder des Schulausschusses unter der Leitung von Norbert Menke (rote Krawatte) besichtigen die Baustelle der neuen Gesamtschul-Mensa. Für die Informationen sorgte Fachbereichsleiter Ludwig Bewermeier (neben Menke). Im Realschulgebäude (r.) werden zurzeit Klassenräume im Keller geschaffen, dann folgt noch ein Außenanstrich. - © FOTO: RALPH MEYER
Die Mitglieder des Schulausschusses unter der Leitung von Norbert Menke (rote Krawatte) besichtigen die Baustelle der neuen Gesamtschul-Mensa. Für die Informationen sorgte Fachbereichsleiter Ludwig Bewermeier (neben Menke). Im Realschulgebäude (r.) werden zurzeit Klassenräume im Keller geschaffen, dann folgt noch ein Außenanstrich. | © FOTO: RALPH MEYER

Salzkotten Kochmütze lockt in die Mensa

2,2 Millionen Euro teurer Neubau wird Mitte August eingeweiht

Salzkotten. Kochmütze, Teller und Besteck weisen schon von Weitem den Weg zur neuen Mensa im Schulzentrum, die in warmen, freundlichen Farben erstrahlt. Am Sonntag, 17. August, soll der 2,2 Millionen Euro teure Neubau mit einem Tag der offenen Tür eingeweiht werden. Die Mitglieder des Schul-, Familien und Sozialausschusses warfen in der jüngsten Sitzung am Dienstagabend bereits einen Blick hinter die Kulissen.

Mitte Juni soll der bauliche Teil der Mensa abgeschlossen sein. Zurzeit arbeiten pro Tag durchschnittlich 25 Handwerker verschiedener Gewerke auf der Baustelle. Darunter sind Heizungs- und Lüftungsbauer, Fliesenleger sowie Elektroinstallateure. Außerdem wird rings um den Neubau, der 700 Schülern Platz bieten soll, das Pflaster gelegt. Hainbuchenhecken runden die Freifläche ein, und vor dem Mensaeingang wird noch eine großkronige Eiche gepflanzt. Vandalensichere Sitzbänke aus farbigem Beton und weitere Sitzmöbel werden folgen, und sechs Tellerplatanen werden dort wie natürliche Sonnenschirme wirken. Ende Mai sollen die Pflasterarbeiten beendet sein. Sobald die Bauhandwerker fertig sind, erfolgt die Montage der umfangreichen Kücheneinrichtung. Außerdem sind vor der Einweihung umfangreiche Probeläufe der Technik erforderlich.

Bislang hat die Stadt 1,2 Millionen für den Neubau der Mensa ausgegeben. Kalkuliert ist der Bau auf 2,2 Millionen Euro, im Etat waren sogar 2,4 Millionen Euro ausgewiesen worden. "Den Kostenrahmen werden wir auf jeden Fall einhalten", erklärte Ludwig Bewermeier, Fachbereichsleiter Stadtentwicklung.

Im Inneren wird es neben der Essenausgabe (Wahl zwischen drei Menüs) auch einen Kiosk geben, der bereits ab der ersten Pause geöffnet sein wird. Die Kochküche ist für das "Cook and Chill"-Verfahren ausgelegt, kann aber in der Zukunft auch auf eine echte Küche umgebaut werden. Umfangreiche Kühlschränke und eine begehbare Gefrierzelle runden die technische Einrichtung ab.

Im großen Speiseraum verhindern prominente Holzbinder einen Turnhallencharakter, und große LED-Lampe sollen als optische Hingucker wirken. Der gleiche Künstler, der bereits die Außenwände gestaltet hat, wird auch im Inneren noch einige Wände gestalten. Eine Akustikdecke, Bodenbelag und eine Energiesparfarbe sollen die Lärmentwicklung in Grenzen halten. Mit 50 Zentimetern Mauerwerk, optimal gedämmt, benötigt die Mensa nur 42 Kilowatt Heizleistung und wird von der zentralen Anlage im Schulzentrum mit versorgt. Auf dem Mensadach soll noch eine 63 Kilowatt-Photovoltaikanlage installiert werden.

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