Prächtiger Anblick: Die Dreckburg prägt das Salzkottener Stadtbild schon seit Jahrhunderten. - © Marc Köppelmann/Archivfoto
Prächtiger Anblick: Die Dreckburg prägt das Salzkottener Stadtbild schon seit Jahrhunderten. | © Marc Köppelmann/Archivfoto

Salzkotten Bielefelder kaufen die Dreckburg in Salzkotten

Wahrzeichen: Nutzung des Salzkottener Ensembles soll unverändert bleiben

Peter Albrecht

Salzkotten. Die Salzkottener Dreckburg hat einen neuen Besitzer. Wie Bürgermeister Ulrich Berger gegenüber der Neuen Westfälischen gestern bestätigte, hat ein Unternehmen aus dem Raum Bielefeld die Immobilie gekauft. Nach dem Tod des Künstlers Erhard Christiani im März 2017 hatte sich Freya von Wahl entschlossen, das Gebäude aus dem 14. Jahrhundert zu verkaufen. Angepriesen wurde es zwischenzeitlich mit einem Verkaufspreis von mehr als einer Million Euro. „Wir sind froh, dass die Dreckburg einen neuen Besitzer bekommen hat, der auch deutliche Signale sendet, die kulturellen Veranstaltungen im Schatten unseres Wahrzeichens weiter zu unterstützen", sagt Berger. Details zum Käufer wollte er nicht nennen, an der Nutzung der Burg soll sich offenbar nichts ändern. Die Dreckburg ist unter anderem Kulisse beliebter Open-Air-Konzerte, mit denen in jüngster Vergangenheit Künstler wie Roger Cicero, Sarah Connor und im vergangenen Jahr Silbermond mehr als 4.000 Zuschauer in die Sälzerstadt lockten. Am 3. August kommt der Sänger Adel Tawil.

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