Polizeidirektor Michael Müller hat mit seinem Team den Polizeieinsatz zu Libori vorbereitet. - © Polizei Paderborn
Polizeidirektor Michael Müller hat mit seinem Team den Polizeieinsatz zu Libori vorbereitet. | © Polizei Paderborn

Libori 2017 - Polizei ist überall präsent

Paderborn (ots) - (mb) "Wir wollen mittendrin - auf Kirmes, Pottmarkt, Feiermeilen oder Kulturschauplätzen - für alle Liboribesucher sichtbar und ansprechbar sein", so beschreibt Polizeidirektor Michael Müller das Präsenzkonzept der Polizei während des Libori-Festes vom 19.07. bis 27.07.2017. Müller leitet die Direktion Gefahrenabwehr/Einsatz bei der Kreispolizeibehörde Paderborn und hat sich gemeinsam mit seinem Team schon Wochen vor der "fünften Jahreszeit" mit den Verantwortlichen der Stadt Paderborn beraten, um die Sicherheitsvorkehrungen abzustimmen.

"Die Sicherheitslage in Deutschland und Europa ist nach wie vor angespannt. Schon im letzten Jahr mussten wir unsere Sicherheitskonzepte für Libori und andere Großveranstaltungen anpassen und vor allem den personellen Einsatz verstärken", so Polizeidirektor Müller. Für die behutsame Umsetzung der verstärkten Schutzmaßnahmen habe die Paderborner Polizei zahlreiche positive Rückmeldungen von Besuchern bekommen. Auch intern habe die Konzeption allen kritischen Betrachtungen standgehalten. Müller: "Im Wesentlichen werden unsere Maßnahmen mit den zusätzlichen Sicherheitssperren wie im letzten Jahr umgesetzt." Wie genau die Polizei agiert und wieviel Personal eingesetzt wird, will der Polizeidirektor nicht preisgeben. Zu den Vorbereitungen zählen noch Abstimmungsgespräche mit der Feuerwehr, dem Rettungsdienst, den Schaustellern und dem privaten Sicherheitsdienst. Die Polizei will dafür sorgen, dass Libori weiterhin eines der sichersten und friedlichsten Volksfeste in Deutschland mit einer konstant geringen Kriminalitätsrate bleibt. Alle Besucher können die Arbeit der Polizei aktiv unterstützen, indem sie Verdächtiges zeitnah über den Polizeiruf 110 melden und sich als Zeuge zur Verfügung zu stellen. Zivilcourage kann so dazu beitragen, dass Situationen vor einer Eskalation von der Polizei bereinigt werden können. Die Polizistinnen und Polizisten agieren nicht nur in Uniform. Verdeckt arbeitende Zivilstreifen haben die Möglichkeit, das Kirmestreiben unerkannt zu beobachten, frühzeitig Gefährdungen und Straftaten zu erkennen und schnell zu reagieren, wenn es zu Ausschreitungen oder kriminellen Akten kommen sollte. Besucher müssen in Einzelfällen damit rechnen, dass mitgeführte Taschen oder Gepäck von Polizisten durchsucht werden. Wissenswertes zum Thema Sicherheit während des Libori-Festes in Kürze:

Liboriwache

Als feste Anlaufpunkte dienen die Liboriwache am Rosentor, täglich von 13 Uhr bis 24 Uhr besetzt, sowie ab 18.00 Uhr bis zum frühen Morgen die mobile Wache an der Ecke Rathausplatz/Jühenplatz. Von diesen "Zentralen" starten die gemeinsamen Streifen der Polizei und der Ordnungsamts-Mitarbeiter vom B.O.S.S. (Büro für Ordnung Schutz und Sicherheit). Sämtliche Anliegen, die Festbesucher an die Polizei oder das Ordnungsamt haben, können dort entgegen genommen werden.

Kinderfinder

Eltern sollten ihren Kindern den Standort der Liboriwache beim Kirmesbesuch als jederzeit erreichbaren Hilfepunkt zeigen. In der Wache und an den Kassen der Kinderfahrgeschäfte gibt es das neongelbe Libori-Kinder-Armband. Auf dem "Kinderfinder" können Name und Mobiltelefonnummer notiert werden. Sollte das Kind verloren gehen und es jemand finden, ist sofort klar wie man in Kontakt treten kann.

Notfall-Standnummern

Auf Notfallplakaten an Ständen und Fahrgeschäften sind Standnummern angebracht, die von Hilfesuchenden zur Lokalisierung und Weitergabe an die Einsatzkräfte genutzt werden können. So sind auch Fremde in der Lage, ihren Aufenthaltsort ohne genaue Ortskenntnisse präzise anzugeben. Die Nummern sind in den Einsatzplänen von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst hinterlegt.

Alkoholkontrollen

Autofahrer müssen - zur eigenen Sicherheit - jederzeit damit rechnen, in eine Polizeikontrolle zu geraten. Schon bei 0,3 Promille kann der Führerschein entzogen werden, wenn Anzeichen von Fahruntauglichkeit vorliegen oder man an einem Verkehrsunfall beteiligt ist. "Restalkohol" nach einer durchzechten Nacht ist nicht zu unterschätzen. Auch Radfahrer müssen sich auf Alkoholkontrollen einstellen. Ab 1,6 Promille steht deren Führerschein auf dem Spiel. Im Falle eines Unfalls kann auch bei Radfahrern schon ein Glas Bier zu viel sein. Die Polizei empfiehlt: "Wer ausgelassen feiern will, sollte das vielfältige Angebot des Öffentlichen Nahverkehrs nutzen."

Jugendschutz

Gegen den Alkoholmissbrauch richten sich Jugendschutzmaßnahmen von Polizei und Stadt. Schon vor der Kirmes werden die Gewerbetreibenden für die Beachtung der Jugendschutzgesetze sensibilisiert. Während der Festtage sind mehrere Jugendschutzkontrollen von Polizei, Ordnungsamt und Jugendamt geplant. Kontrolliert wird nicht nur auf dem Festgelände, sondern auch in den abseits gelegenen Anlagen, die gerne von Jugendlichen als Treffpunkte genutzt werden. Falls Minderjährige mit Alkohol erwischt werden, werden die Eltern konsequent informiert - der Alkohol meistens sofort entsorgt.

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