Paderborn Schöffen werden gesucht

Stadt Paderborn nimmt Bewerbungen entgegen

Paderborn. In diesem Jahr stehen wieder Wahlen für die Schöffinnen und Schöffen am Amts- und Landgericht sowie Jugendschöffinnen und -schöffen bei den Jugendkammern und Jugendschöffengerichten an. Sie werden von 2014 bis 2018 im Amt sein. Kurzbewerbungen mit Angabe von Name, Vorname, Geburtsnamen, Geburtstag, Geburtsort, Anschrift und Beruf werden ab sofort entgegen genommen.

Ansprechpartner sind: Helene Senkowski, Tel. 0 52 51) 88 15 45 und Meinolf Glahe (0 52 51) 88 15 46 im Rechtsamt der Stadt Paderborn, Am Abdinghof 11 sowie für Jugendschöffen Claudia Ostmann (0 52 51) 88 16 11 und Willi Zenses im Jugendamt (0 52 51) 88 16 40, Am Hoppenhof 33. Formulare für Kurzbewerbungen stehen auch im Internet unter der Adresse www.paderborn.de zur Verfügung.

Anzeige

Die ehrenamtlichen Richterinnen und Richter müssen die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen und die deutsche Sprache ausreichend beherrschen. Sie sollen zwischen 25 Jahre und 69 Jahren alt sein. Sie sollten in Paderborn wohnen und im Besitz der bürgerlichen Ehrenrechte sein.

Die Bewerberinnen und Bewerber für die Jugendschöffen sollten erzieherisch befähigt und in der Jugendarbeit erfahren sein. Um ein möglichst breites Spektrum der Gesellschaft an der Rechtsprechung zu beteiligen, sind Bewerbungen aus vielen Berufsgruppen erwünscht.

Das Schöffenamt ist ein ehrenamtliches Richteramt, in dem verantwortungsbewusst über Schuld und Strafe entschieden wird. Hier erhält man gleichzeitig Einblicke in die Rechtsprechung. Schon seit Jahren sind sie zuverlässige und wichtige Stützen Justitias. Schöffen sollen über soziale Kompetenz verfügen. Von ihnen werden Lebenserfahrung, Menschenkenntnis, Unparteilichkeit und Verantwortungsbewusstsein erwartet.

Die Vorschlagsliste mit den Bewerberinnen und Bewerbern aus Paderborn für das Schöffenamt beschließt der Rat der Stadt, die Vorschlagsliste für die Wahl der Jugendschöffen beschließt der Jugendhilfeausschuss der Stadt. Die Listen werden weitergeleitet an das Amtsgericht.

Dort wird entschieden, wer in das entsprechende Ehrenamt berufen wird. Weder das Rechtsamt noch das Jugendamt der Stadt Paderborn können daher Auskunft geben, wer von den Bewerberinnen und Bewerbern letztlich zum Zuge kommt.

Anzeige
Anzeige
  1. Unsere Texte können Sie nach wie vor in die sozialen Netzwerke (Facebook, Twitter und Google+) teilen oder direkt per E-Mail versenden.

Anzeige


realisiert durch evolver group