Paderborn Unfallträchtige Radwege

Initiative kämpft für einen schnellen Umbau

Paderborn. Die Initiative für Radfahrer in Paderborn hat begonnen, kreisweit alle innerörtlichen, einseitigen Zwei-Richtungsradwege zu erfassen: Radwege, die in beiden Richtungen befahren werden (müssen, da das blaue Radwegschild es vorschreibt).

Ziel der Initiative ist es, diese unfallträchtige Anordnung wieder entfernen zu lassen. Die einseitigen Zwei-Richtungsradwege seien nach aktuell gültiger Gesetzeslage nicht mehr zulässig, so die Initiative, da der Radfahrer gezwungen sei auf der linken Straßenseite, entgegen dem laufenden Verkehr zu fahren. Dadurch sei er höchst Unfall gefährdet. Hier liege eine Hauptursache für Zusammenstöße zwischen Radfahrern und Autofahrern.

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Die Initiative für Radfahrer in Paderborn wurde 2010 von pro grün als Projektgruppe gegründet und erstellt im Augenblick eine Liste, die nach und nach vervollständigt werden wird. Pro grün freut sich über eine Beteiligung vieler Bürgerinnen und Bürger im Kreis Paderborn. Die Gemeinden, so die Initiative, seien vom Gesetzgeber gehalten, den Umbau dieser unfallträchtigen Radwege vorzunehmen.

Den Mitgliedern der Initiative für Radfahrer geht dieser Prozess aber viel zu langsam voran. Sie hoffen, durch eine breite Unterstützung von Radfahrerinnen und Radfahrern im gesamten Kreisgebiet, eine Beschleunigung dieses überfälligen Wandels zu erreichen.

Auf der neuen Pro Grün Homepage steht die Mängelliste der zu beanstandenden Radwege zur Einsicht und zum Download bereit. Anregungen können über das Kontaktformular der Homepage oder direkt an Dieter Dubisch Tel. (05293) 1048 gegeben werden.
www.progruen-paderborn.de

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