Intendantin Katharina Kreuzhage. - © FOTO: REINHARD ROHLF
Intendantin Katharina Kreuzhage. | © FOTO: REINHARD ROHLF

Paderborn Theaterstreit in Paderborn: Vertrauen zu Intendantin Katharina Kreuzhage

Aufsichtsrat hat Entlassungen gebilligt

Paderborn (rom). Nachdem die 20 Entlassungen im Rahmen des Intendantenwechsels am Theater Paderborn für viel Aufregung gesorgt haben, hat der Aufsichtsrat des Theaters der neuen Intendantin Katharina Kreuzhage sein Vertrauen ausgesprochen. Bürgermeister Heinz Paus als Vorsitzender des Gremiums: "Die von der Intendantin vorgelegten Pläne waren für uns nachvollziehbar."

Im Übrigen bekräftigt Paus, dass sich der Aufsichtsrat nie in die internen, künstlerischen Entscheidungen der Intendanz einmischen würde: "Der einzige Vertrag, über den wir zu entscheiden haben, ist der der Intendantenstelle."

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Paderborner Politiker akzeptieren zwar, dass die Angelegenheit rechtlich korrekt abgelaufen sei, sie stelle den Neuanfang am Theater Paderborn aber unter keinen guten Stern. Der Paderborner Rat will heute darüber diskutieren, an die neue Intendantin zu appellieren, "ihre Entscheidungen zu überdenken". Problematisch wird auch der NV-Bühne-Vertrag gesehen: Das Theater ist eine hundertprozentig kommunale Einrichtung. Die Beschäftigten sollten dann auch Verträge für den öffentlichen Dienst bekommen.

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