Ein Arbeiter hat sich drei Finger einer Hand eingeklemmt, ein Einsatz in luftiger Höhe für die Feuerwehr. - © Marc Köppelmann
Ein Arbeiter hat sich drei Finger einer Hand eingeklemmt, ein Einsatz in luftiger Höhe für die Feuerwehr. | © Marc Köppelmann

Paderborn Im Windrad: Arbeiter saß mit eingeklemmten Fingern fest

Spektakuläre Rettungsaktion läuft derzeit

Birger Berbüsse
Hans-Hermann Igges

Paderborn-Benhausen. Spektakuläre Rettungsaktion in 135 Metern Höhe: Bei Arbeiten in der Gondel eines im Bau befindlichen Windrades an der B 64 bei Paderborn-Benhausen hat sich am späten Donnerstagnachmittag ein Arbeiter drei Finger einer Hand eingeklemmt. Am Ende des Einsatzes konnte er den Windradturm aus eigener Kraft verlassen. Ein Notfall-Sanitäter der Paderborner Feuerwehr erreichte den Verunglückten als erster über den Fahrstuhl im Windrad und eine Leiter. Gemeinsam mit Notarzt und Feuerwehrleitung wird die Rettung des Verletzten aus der misslichen Situation angegangen. Finger waren zwischen 84 Tonnen Stahl eingeklemmt Die Feuerwehr hat die Finger mit hydraulischen Rettungsmitteln frei bekommen. Der Unfall ereignete sich, als der Windradkranz an den Generator montiert werden sollten. Die Finger des Arbeiters steckten zwischen rund 60 Tonnen Stahl. Das Amt für Arbeitsschutz ist ebenfalls am Ort eingetroffen, um weitere Untersuchungen zur Unfallursache einzuleiten. Nachdem die Helfer die Hand frei bekommen hatten, konnte der Arbeiter mit dem Fahrstuhl des Windrades sicher zum Erdboden gebracht werden. Während der Rettungsarbeiten war der Mann wohl bei vollem Bewusstsein. Zur weiteren Behandlung ist der Mann in die Handchirurgie des Klinikums Lippe nach Detmold gebracht worden.

realisiert durch evolver group