Die Diskussion um den Bahnübergang am Rosentor in Paderborn geht weiter. - © Marc Köppelmann
Die Diskussion um den Bahnübergang am Rosentor in Paderborn geht weiter. | © Marc Köppelmann

Paderborn Rosentor erneut Thema im Ausschuss

Bau- und Planungsausschuss: In der nächsten Sitzung geht es auch umeine Änderung des Bebauungsplans Detmolder/Robert-Koch-Straße

Sabine Kauke

Paderborn. In der Sitzung des Bau- und Planungsausschusses des Stadtrates am Donnerstag, 1. Juni (17 Uhr, Technisches Rathaus) kommt erneut das Thema Bahnübergang Rosentor auf den Tisch. Wie berichtet, schlägt die Verwaltung eine Unterführung mit Rampe und Treppe für Fußgänger und Radfahrer vor, während der Bahnübergang für Autofahrer geschlossen werden würde. In der letzten Ausschusssitzung hatte sich bereits eine Mehrheit für solch eine Schließung abgezeichnet. Außerdem steht in der Sitzung unter anderem die Änderung des Bebauungsplans „Detmolder Straße/Robert-Koch-Straße" an. Es gehe darum, durch eine Korrektur die Rechtssicherheit des Bebauungsplanes herzustellen, erläuterte die Technische Beigeordnete Claudia Warnecke auf Nachfrage. Hintergrund: Auf dem Grundstück von Dietmar Knust wollte Alexander Warkentin (K&W Immobilien) 264 Studentenappartments errichten. Mangel im Bebauungsplan Die Stadt hat seine Bauvoranfrage aber mit dem Verweis auf einen Mangel im Bebauungsplan abgelehnt: Es handele sich um ein Kerngebiet, in dem Handelsbetriebe oder Büros zulässig seien, nicht aber Wohnen im größeren Stil, sondern nur betriebsbezogen. Daraufhin verklagte Warkentin die Stadt. Der Geltungsbereich des Bebauungsplans soll jetzt in zwei Teilbereiche gesplittet werden, die Planverfahren werden zeitlich entkoppelt.

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