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Paderborn Paderborner Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen 31-Jährigen

Landgericht: Der Angeklagte schweigt bisher

Paderborn. Die Staatsanwaltschaft Paderborn hat gegen einen 31-Jährigen aus Paderborn beim Paderborner Landgericht Anklage wegen versuchten Totschlags, gefährlicher Körperverletzung, gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und vorsätzlichen Fahrens ohne Fahrerlaubnis erhoben. Ihm wird vorgeworfen, am letzten Silvestertag in Paderborn Schloss-Neuhaus mit einem Auto gezielt auf einen Mann zugefahren zu sein. Nach dem Ergebnis der Ermittlungen kam es in den frühen Morgenstunden des Silvestertages in Paderborn während einer Autofahrt zwischen dem Angeschuldigten und seiner Ehefrau zu einem Streit, da die Ehefrau zu dieser Zeit offenbar eine anderweitige Beziehung eingegangen war. Als der Angeschuldigte seine Frau aus dem Auto zerrte, kam das spätere Opfer, der neue Lebensgefährte, zufällig vorbei und wollte zur Hilfe eilen. Daraufhin setzte sich der 31-Jährige, der nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war, hinter das Steuer des PKW seiner Frau und fuhr direkt auf den Mann zu. Dieser konnte im letzten Moment zur Seite springen, wurde aber dennoch von dem Auto erfasst und zur Seite geschleudert. Er erlitt diverse Prellungen, Schürfwunden und ein Schädel-Hirn-Trauma. Der Angeschuldigte flüchtete und konnte nach intensiven polizeilichen Fahndungen am 4. Januar in Paderborn festgenommen werden. Seitdem befindet er sich in Untersuchungshaft. Er hat sich bislang nicht zur Sache geäußert. Ein Hauptverhandlungstermin ist noch nicht bekannt.

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