Debattenkultur: Während der Ansprache eines Redners machen sich die übrigen Teilnehmer der Runde Notizen. - © Dietmar Gröbing
Debattenkultur: Während der Ansprache eines Redners machen sich die übrigen Teilnehmer der Runde Notizen. | © Dietmar Gröbing

Paderborn Debattierclub Paderborn: Drei Tage Schlagabtausch

Bei der ZEIT-Debatte kommen in Paderborn rund 120 Redner und Juroren aus dem deutschsprachigen Raum zusammen

Dietmar Gröbing
Viktoria Bartsch

Paderborn. Wohl dem, der mit Worten umgehen kann. The Debating Society Paderborn (der Debattierclub der Universität Paderborn) richtete am vergangenen Wochenende die ZEIT-Debatte aus. An drei Tagen kamen rund 120 Redner und Juroren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz in Paderborn zusammen. Insgesamt traten 36 Teams gegeneinander an und präsentierten  ihre verbale Schlagfertigkeit. Nach der Vorrunde am Freitag und dem Halbfinale am Samstag, ging es am Sonntag im Audimax der Theologischen Fakultät ums Finale: Nicht auf laute, durchdringende Weise, sondern auf klug gewählte Argumentationsketten setzten dabei die Teilnehmer. Anlässlich des 10. Jubiläums des Debattierclubs wurde das Turnier erstmalig in Paderborn ausgerichtet Hiebe austeilen und einstecken "Dieses Haus glaubt, türkische Politiker sollten in Deutschland keinen Wahlkampf betreiben dürfen", lautete das Thema im Finale. Vier Teams mit jeweils zwei Mitgliedern kamen zu Wort, wobei die zeitlich begrenzten Beiträge durch eine zehnköpfige Jury bewertet wurden. Die unter anderem mit den ostwestfälischen Politikern Elmar Brok und Karl-Heinz Wange besetzte Jurorenriege hörte genau zu, als die Protagonisten referierten. Durchgesetzt und damit Siegerteam des Wettbewerbs wurden Lara Tarbuk und Jannis Limberg aus Freiburg. Als bester Redner wurde Julian Vaterrodt geehrt.

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