Einseitig gesperrt: Seit Monaten gibt es Behinderungen an der Dubelohstraße (hier in Höhe der Fischteiche). - © Marc Köppelmann
Einseitig gesperrt: Seit Monaten gibt es Behinderungen an der Dubelohstraße (hier in Höhe der Fischteiche). | © Marc Köppelmann

Paderborn Paderborner CDU beklagt mangelnde Koordination bei Baustellen

CDU-Ratsfraktion moniert: Drei Parallelstraßen gleichzeitig betroffen

Paderborn. Die CDU-Ratsfraktion erbittet mit Blick auf die Baustellensituation rund um die Dubelohstraße von der Verwaltung eine bessere Koordination für die Baustellen im Stadtgebiet. "Grundsätzlich können wir in Paderborn zunächst einmal dahingehend zufrieden sein, dass wir überhaupt noch Baumaßnahmen an unseren Straßen durchführen können", so Fraktionsvorsitzender Markus Mertens. Deswegen gehe es nicht um das "Ob", sondern allein um die Abstimmung der Maßnahmen. Ein Beispiel, das wiederholt an die CDU-Ratsvertreter herangetragen worden sei, stehe gerade besonders im Fokus der Bevölkerung. Vor allem Bürger aus der Stadtheide, aber auch aus Schloß Neuhaus seien genervt: Nach den langwierigen Arbeiten am Fürstenweg in Höhe des Schützenplatzes wird jetzt im weiteren Verlauf im Bereich Fischteiche an der Dubelohstraße gearbeitet. Eine einseitige Sperrung ist die Folge. Zusätzlich haben an der östlich parallel verlaufenen Hermann-Kirchhoff-Straße Arbeiten begonnen. Auch hier ist die Straße einseitig - allerdings in Gegenrichtung - für einige Monate betroffen. Schließlich wurden jetzt an der ebenfalls - hier westlich zur Dubelohstraße - parallel laufenden Fürstenallee temporäre Ampelsysteme aufgestellt. Hier sollen in den kommenden Wochen und Monaten Versorgungsleitungen in den Geh- und Radwegen verlegt werden, die Straße selbst ist nicht betroffen. Die beiden Ampeln dienten der verständlichen Querungshilfe für Fußgänger und Radfahrer. Dennoch wäre es nach Auffassung der Christdemokraten besser gewesen, wenn man zumindest an der Fürstenallee, auf der durch die Baumaßnahmen an Dubelohstraße und Hermann-Kirchhoff-Straße ein erhöhtes Verkehrsaufkommen zu erwarten ist, zu einem späteren Zeitpunkt mit der Maßnahme begonnen hätte. Der Verkehr müsse abfließen können. Die temporären Ampeln hinderten den Verkehrsfluss und mit Baustellenverkehr sei zu rechnen. Mit Ende der Schulferien und der obligatorischen Zunahme des Verkehrs erwartet die CDU-Fraktion eine deutlich stärkere Belastung. Das werde auch die Situation für Fußgänger und Radler erschweren. Deswegen sei Autofahrern eine Nutzung der aber ohnehin bereits stark belasteten Neuhäuser Straße anzuraten. "Wir haben viele Baustellen in unserer Stadt und zumindest bis in das Jahr 2020 viele Maßnahmen in der Pipeline. Dass es dabei an verschiedenen Stellen für alle Verkehrsteilnehmer temporär schwieriger wird, ist nachzuvollziehen. Doch ist es wünschenswert, dass Verwaltung und Versorger die Maßnahmen ordentlich miteinander koordinieren und ausreichend zeitlichen Puffer für mögliche Verspätungen einbauen", formulieren die Paderborner Christdemokraten in ihrer Pressemitteilung.

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