Foto 1: Birgit Kelliger (neue Vorstandsvorsitzende), Maria Lis (bisherige
Vorsitzende, jetzt Ehrenvorsitzende) - © xxx
Foto 1: Birgit Kelliger (neue Vorstandsvorsitzende), Maria Lis (bisherige
Vorsitzende, jetzt Ehrenvorsitzende) | © xxx

Paderborn Birgit Kelliger führt die Deutsch-Französische Gesellschaft

Paderborn. Auf der Mitgliederversammlung der Deutsch-französischen Gesellschaft Paderborn (DfG) war das angekündigte Ende der 21-jährigen Amtszeit von Maria Lis als Vorsitzende das herausragende Ereignis. Die Vorstandsmitglieder bedankten sich bei Maria Lis für die tolle, konstruktive Zusammenarbeit mit der Ernennung zur Ehrenvorsitzenden, einer Foto-Präsentation und einem Ständchen. Zur neuen Vorsitzenden wurde Birgit Kelliger gewählt. Sie ist bereits langjährig im Vorstand tätig und pflegt als Französischlehrerin am Reismann-Gymnasium seit vielen Jahren gute Kontakte nach Le Mans. Sie möchte auch weiterhin die Menschen für die deutsch-französische Freundschaft und den europäischen Gedanken begeistern. Nach dreijähriger Vorstandsarbeit wurde Andrea Harwardt wieder gewählt. Neu wird Delphine Launay im Vorstand mitarbeiten. Sie stammt aus Le Mans und lebt seit neun Jahren in Paderborn. Durch ihre Tätigkeit hat sie gute Kontakte zum Fachbereich Romanistik an der Uni Paderborn. Maria Lis blickte auf die Anfänge zurück: Ihr erstes Anliegen war es seinerzeit, Kontakte zum Fachbereich Romanistik der Uni Paderborn, zu knüpfen, die man zunächst für unmöglich, naiv und weltfremd hielt. Es gelang. Heute existiert eine lebendige Zusammenarbeit mit der Romanistik und dem Studiengang ‚Etudes Européennes“. – Auch ein anderes Ziel wurde erreicht: Den 22. Januar, Tag der Unterzeichnung des Elyséesvertrages, mit dem „Dîner amical“ dauerhaft ins Bewusstsein zu verankern. In diesem Jahr fand das Dîner zum 17. Mal statt. Nur ein einziges Mal fehlte Maria Lis: sie wollte die Einladung des Bundespräsidenten nach Berlin nicht ausschlagen. Bei ihrem Rückblick auf 2015 betonte Lis, dass das Jahr besonders von den tragischen Ereignissen in Paris überschattet war und dass durch den Umgang mit der Flüchtlingsfrage das Fundament Europas ins Wanken geraten sei. Deshalb sei ein zivilgesellschaftliches Engagement mehr denn je für den Zusammenhalt in Europa wichtig.

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