Künftig werden Geschwindigkeitskontrollen, bei denen der Fahrer angehalten wird, nicht mehr im Kreis Paderborn angekündigt. - © Wolfgang Rudolf
Künftig werden Geschwindigkeitskontrollen, bei denen der Fahrer angehalten wird, nicht mehr im Kreis Paderborn angekündigt. | © Wolfgang Rudolf

Kreis Paderborn Weniger angekündigte Tempo-Kontrollen im Kreis Paderborn

Die Polizei NRW ändert ihre Strategie

Viktoria Bartsch

Kreis Paderborn. Das Innenministerium der Polizei NRW hat bei der Verkehrssicherheitsarbeit einen Strategiewechsel vorgenommen: Künftig werden Verkehrskontrollen durch Polizeibeamte, bei denen die Autofahrer angehalten werden, nicht mehr angekündigt. Polizeiliche Verkehrsüberwachung sei gleichermaßen Präsenz, Kontrolle und Fahndung, so Michael Biermann, Pressesprecher der Paderborner Polizei. Die Polizei NRW setze bei der Verkehrsüberwachung nicht nur auf die Verfolgung von Verkehrsverstößen, sondern führe auch umfassende Kontrollen der Fahrer und Fahrzeuge durch. "Verkehrskontrollen, bei denen die Betroffenen angehalten werden, führen zu mehr Erfolg und tragen so zu mehr Sicherheit bei", so Biermann. Diese Art der Kontrollen werden im Vorfeld also nicht mehr öffentlich bekanntgegeben. Davon betroffen ist der gesamte Kreis Paderborn. Es werden lediglich noch Geschwindigkeitsmessungen angekündigt, bei denen die Fahrer nicht angehalten werden. Nach Auswertung der Messergebnisse werden diese dann schriftlich über die Tempoüberschreitung informiert. Bislang wurden beide Formen der Geschwindigkeitsmessung seitens der Paderborner Polizei vorab veröffentlicht.

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