Freuen sich riesig: (v. l.) Pia Winkler, Linda Heinemann (beide youngcaritas) und Rebekka Schade (Caritas-Konferenzen) - © Moritz Bross
Freuen sich riesig: (v. l.) Pia Winkler, Linda Heinemann (beide youngcaritas) und Rebekka Schade (Caritas-Konferenzen) | © Moritz Bross

Paderborn Paderborner Caritas-Projekt gewinnt 20.000 Euro bei Google-Wettbewerb

"MittelLos": Jugendliche sollen für das Thema Armut sensibilisiert werden

Paderborn. Das Projekt "MittelLos!" von youngcaritas und den Caritas-Konferenzen im Erzbistum Paderborn (CKD) gehört zu den Gewinnern der Google.org Impact Challenge und erhält 20.000 Euro Förderprämie. "Wir freuen uns riesig, dass so viele Menschen unsere Projektidee mit ihrer Stimme unterstützt haben und wir diese nun wirklich umsetzen können", erklären Pia Winkler und Linda Heinemann von youngcaritas, die das Projekt dank der Unterstützung durch den Sonderfonds für spezifisch armutsorientierte Dienste in der Caritas gemeinsam mit Rebekka Schade von den Caritas-Konferenzen entwickelten. Bei dem Förderwettbewerb für gemeinnützige Organisationen wurden bei der offiziellen Siegerehrung in Berlin, die Ideen prämiert, die mit Hilfe digitaler Technologie oder anderer kreativer Ansätze die eigene Arbeit verbessern. Bei über 2.500 eingereichten Ideen schaffte es das Paderborner Projekt unter die bundesweit 50 Gewinner in der Kategorie "Lokale Projekte". Mit der Fördersumme wird eine Homepage für Jugendliche und junge Erwachsene entwickelt, auf der sich alles um das Tabuthema Armut dreht. Unter anderem sollen interaktive Computerspiele entwickelt werden, mit denen Jugendliche für die Armut vor Ort sensibilisiert werden. Auf einer Karte werden regionale Armutsprojekte wie Kleiderkammern oder Mittagstische vorgestellt und virtuelle Rundgänge mit Stimmen von Ehrenamtlichen ermöglicht. Ziel des Projektes "MittelLOS!" ist es, der Tabuisierung und Stigmatisierung von Armen entgegenzuwirken. Vor allem junge Menschen sollen für das Thema Armut sensibilisiert werden. Zudem soll das Projekt Lobbyarbeit für ehrenamtliche Armutsprojekte leisten.

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