Nachdem die mutmaßlichen Giftköder an der Stadtbibliothek und am Maspernplatz gefunden wurden, wurden direkt Warnschilder angebracht. - © Birger Berbüsse
Nachdem die mutmaßlichen Giftköder an der Stadtbibliothek und am Maspernplatz gefunden wurden, wurden direkt Warnschilder angebracht. | © Birger Berbüsse

Paderborn Fleischköder in der Paderborner Innenstadt enthielten kein Gift

Anfang Mai wurden rund 130 mutmaßliche Giftköder gefunden

Paderborn. In den mutmaßlichen Giftködern, die vor einigen Wochen in der Paderborner Innenstadt gefunden wurden, befanden sich keine toxischen Substanzen. Dies teilte nun der Kreis Paderborn mit. Anfang Mai wurden rund 130 mutmaßliche Giftköder in der Nähe der Paderborner Stadtbibliothek als auch entlang der Heiersmauer gefunden und sorgten unter den Hundehaltern für große Aufregung. Zur Klärung schickte das Kreisveterinäramt eine Probe zur Untersuchung in ein Münchener Institut - das Ergebnis ist negativ. Dennoch sollten Hundehalter auf ihre Tiere achten Dem Paderborner Kreisveterinäramt liegen bislang auch keinerlei Anzeigen vor, dass ein Hund durch die ausgelegten Fleischstücke verletzt oder gar getötet worden sei. Der leitende Veterinär des Kreises Paderborn, Klaus Bornhorst, rät Hundehaltern dennoch auf ihre Tiere zu achten: „Klassische Vergiftungssymptome sind Erbrechen, blutiger Durchfall, allgemeine Schwäche bis hin zur Kraftlosigkeit." Bei diesen Symptomen sollten Hundebesitzer sofort einen Tierarzt aufsuchen.

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