In Paderborn werden in diesem Jahr acht Spielplätze erneuert. - © picture alliance / PIXSELL
In Paderborn werden in diesem Jahr acht Spielplätze erneuert. | © picture alliance / PIXSELL

Paderborn Pro Jahr ein neuer Spielplatz in Paderborn

Jugendhilfeausschuss: Das Paderborner Jugendamt informiert über die Planung
 für die nächsten Jahre. 2018 werden insgesamt acht Spielflächen erneuert

Holger Kosbab

Paderborn. Ein neuer Spielplatz pro Jahr im Stadtgebiet: So sieht es die Planung des Paderborner Jugendamts vor. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Neubaugebieten. Diese Informationen gaben Maike Dannewald und Marina Brüntrup vom Jugendamt im Jugendhilfeausschuss des Stadtrats auf eine Anfrage der SPD-Ratsfraktion. Claudia Steenkolk hatte um einen Sachstandsbericht gebeten und wollte wissen, inwiefern in Paderborn neue Spielplätze geplant sind, instandgesetzt werden müssen und ob es eine Prioritätenliste für Sanierungen gibt. Sie habe das Gefühl, dass das Thema Spielplätze „derzeit etwas stiefmütterlich behandelt werde", erläuterte Steenkolk ihre Anfrage. Nach den Informationen des Jugendamts relativierte sie ihre Kritik. Flächen zum Toben und Klettern Vor dem Ausblick schauten Dannewald und Brüntrup etwas zurück. 2015 wurde am Turnplatz in Paderborn ein Spielplatz ausgebaut und in den Jahren 2016/17 entstand in Benhausen (Goldener Grund) einer neu. In diesem Jahr wird auf dem Gelände der ehemaligen Domschule am Greiteler Weg ein neuer Spielplatz gebaut. Hierzu gab es bereits einen Informationsabend und eine Beteiligung von den Kindern: Sie sollten Wünsche äußern, was sie haben wollen, sagte Dannewald. Dies seien besonders freie Flächen zum Toben und Klettermöglichkeiten. 58 ausgefüllte Fragebögen wurden abgegeben. In den kommenden Jahren wird die Stadt Paderborn dann in vier Neubaugebieten weitere Spielplätze errichten: am Dr.-Rörig-Damm (2019), am Brukterer Weg (2020), im Bereich der Springbach Höfe (2021) und im Konversionsgebiet der Alanbrooke-Kaserne (2022). Jeweils für das Vorjahr sind Informationsveranstaltungen mit Beteiligung der Anwohner (Kinder) geplant. Als Kriterien zur Priorisierung bei der Erneuerung dienten unter anderem die Entwicklung der Einwohnerzahlen in einem Gebiet und die spezifischen Rahmenbedingungen im Sozialraum, sagte Dannewald. Hierdurch gebe es große Unterschiede bei der Bedarfsdeckung in den verschiedenen Teilen Paderborns. Eine relativ geringe Abdeckung gibt es in der Stadtheide und Wewer und (53 und 54 Prozent), die Altstadt kommt auf 77 Prozent und die Kernstadt Ost auf 111 Prozent. In diesem Jahr erneuert werden insgesamt acht Spielplätze am Arnikaweg, im Riemekepark, im Liethpark, Auf den Dielen und am Schwabenweg (alle in Paderborn) sowie in Schloß Neuhaus an der Dietrichstraße, in Sande an der Ostenländer Straße und in Neuenbeken am Renkerweg.

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