Er serviert zuerst: Reiko Rollow möchte mit seinem drei Gänge Menü die anderen Kandidaten begeistern. - © MG RTL D / ITV Studios
Er serviert zuerst: Reiko Rollow möchte mit seinem drei Gänge Menü die anderen Kandidaten begeistern. | © MG RTL D / ITV Studios

Paderborn Das Perfekte Dinner: Die Kandidaten der Paderborner Jubiläumswoche

Reiko Rollow eröffnet die Jubiläumswoche mit der 3.000. Folge

Mareen Kloppenburg

Paderborn. „Das perfekte Dinner" ist eine erfolgreiche Kochshow des Fernsehsenders Vox und ein Dauerbrenner: In der kommenden Woche wird die 3.000. Folge ausgestrahlt – mit fünf Kandidaten aus dem Paderborner Raum, die in der Jubiläumswoche zu Tisch bitten. Unter den Kandidaten ist auch Reiko Rollow, Veranstaltungskaufmann und Event-Caterer. Der 44-Jährige wird gleich zum Auftakt am kommenden Montag für die anderen Teilnehmer kochen. Am Dienstag ist Michael (62), ebenfalls aus Paderborn, an der Reihe. Darauf folgt Sabine (63) aus Paderborn und Hubertus Höke (56) aus Brakel-Bellersen serviert sein 3-Gang-Menü am Donnerstag. Am Freitag, 19. Januar, beendet Kerrin (40), selbstständige Eventplanerin aus Schlangen, die perfekte Dinner-Woche. Reiko Rollow kocht seit dem 18. Lebensjahr. Durch seinen besten Freund ist er zu seiner Leidenschaft gekommen. Der Freund habe damals eine Lehre als Koch in Baden- Württemberg begonnen und Rollow hat ihn besucht. „Dort half ich in der Küche mit, zum Beispiel beim Salat putzen und Tomaten schneiden", erzählt der Hobbykoch. Doch dabei sollte es nicht bleiben, er wurde schnell ins kalte Wasser geworfen: „Mir wurden die Gerichte gezeigt und dann sollte ich sie auch schon direkt selbst kochen. In vier bis sechs Wochen habe ich so praktisch eine Kochlehre im Schnelldurchlauf erlebt und dabei die Grundlagen erlernt." Sendung bereits früher verfolgt Auf das Perfekte Dinner sei er ganz zufällig gestoßen. Zwar habe er die Sendung bereits früher verfolgt und auch Lust gehabt daran teilzunehmen, doch die Bewerbung erfolgte ganz spontan nachdem er über einen Link von Facebook stolperte, erzählt der 44-Jährige. Schon am nächsten Tag habe er eine Zusage des Senders bekommen. „Meine Familie und Freunde haben sich gefreut und waren begeistert, weil sie wissen, dass ich so viel Spaß am Kochen habe." Zwischen seiner Zusage und dem Drehtermin lagen etwa sechs Wochen. „Ich hatte wenig Zeit mich vorzubereiten, aber die meisten Gerichte kennt man ja und bis auf die Hauptspeise habe ich alles bereits einmal gekocht", ertählt der Paderborner. „Die Dreharbeiten waren anstrengend", sagt er. Gerade deshalb, weil er am ersten Drehtag alle Zutaten noch frisch besorgen musste und die anderen Kandidaten noch nicht kannte. „Schließlich wusste ich nicht, ob jemand eine Allergie gegen bestimmte Nahrungsmittel hat", erklärt er seine Sorge. Doch die war umsonst: „Die anderen Kandidaten und auch das Drehteam sind eine lustige Truppe, wir haben uns alle sofort miteinander verstanden und es hat viel Spaß gemacht." Am Ende des Abends hätten sie bereits Fahrgemeinschaften für die anderen Drehtage geplant, erzählt er von dem ersten Tag und dem Kennenlernen. Zum Auftakt gab es Cocktails Von 1991 bis 2003 hat Reiko Rollow in der damaligen Cocktailbar „Blauer Engel" gearbeitet. Irgendwie sei er dann ins Messecatering hineingerutscht, erst seien es Geburtstage und Hochzeiten gewesen, dann hätten aber auch Firmen Interesse an dem Catering gefunden, erzählt Rollow. Zum Auftakt gab es aber nur Cocktails. Dann im Jahre 2003 machte er sich selbstständig und entwickelte das Catering zu einem Full–Service. „Heute werden wir für Messen und Veranstaltungen gebucht", sagt er. Eine feste Küche hat Rollow in Paderborn allerdings nicht. Dafür aber seit 2017 zwei Vans, wodurch er mit seinem Team flexibel einsetzbar ist. „Die Autos sind für mich ein Versuch, neue Leute kennenzulernen, das Marketing voranzutreiben und Aufmerksamkeit auch im Raum Paderborn zu bekommen", sagt er. Noch hat der 44-Jährige sich nicht entschieden, wo genau er die Vox-Sendung verfolgen will. „Ich denke, es wird ein komisches Gefühl sein, sich selbst im Fernsehen zu sehen und zu hören." Wer am Ende der Woche das beste Menü serviert hat, entscheidet sich übrigens erst am kommenden Freitag, 19. Januar.

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