Singen im Advent: Die Chorgemeinschaft St. Kilian unterhielt mit weihnachtlichen Klängen. - © Anja Ebner
Singen im Advent: Die Chorgemeinschaft St. Kilian unterhielt mit weihnachtlichen Klängen. | © Anja Ebner

Lichtenau Erster Weihnachtsmarkt in Lichtenaus Flörkes Hof

Adventliches Fest kommt gut an. Initiatoren konzentrieren sich beim Angebot auf das leibliche Wohl. Auf Wiederholung im nächsten Jahr hofft auch Bürgermeister Josef Hartmann

Anja Ebner

Lichtenau. Denkt man gemeinhin an einen Weihnachtsmarkt, dann fallen einem neben Glühwein und Bratwurst auch Kunsthandwerk und sonstige Stände mit allerlei Dingen ein, die unter den Weihnachtsbaum passen. Der erste Weihnachtsmarkt im Innenhof der Anlage für Betreutes Wohnen Flörkes Hof in Lichtenau konzentrierte sich mehr auf das leibliche Wohl als auf Kunsthandwerk und dieses Konzept ging auf. In den zehn Buden warteten Glühwein und Waffeln auf die Besucher. Besonders die große Feuerschale in Zentrum des Platzes zog die kleinen Besucher an, denn hier konnte Stockbrot im offenen Feuer gebacken werden. Kekse bot Angela Dingel-Padberg an. „Die Kekse haben unsere Bewohner gebacken und auch die kleinen Sternen wurden von ihnen hergestellt. Ich habe noch nie in so einer Bude gestanden, aber es macht sehr viel Spaß und ich freue mich, dass der Markt so gut angenommen wird. Wir hoffen, dass heute die Geburtsstunde zukünftiger Weihnachtsmärkte in Lichtenau ist", so die Gründerin und Geschäftsführerin der 60up Gesellschaft, die Flörkes Hof betreibt. Auf eine Wiederholung des Marktes hofft auch Bürgermeister Josef Hartmann. „Der Markt ist Ausdruck einer guten Kombination. Das Ambiente ist besonders und die Stadt hatte Bedarf an einem Weihnachtsmarkt", so Hartmann. Investor und Grundstückseigentümer André Michels hatte dann auch nicht „lange überlegen müssen", als die Anfrage der Stadt kam. Auch er fand die Idee eines Weihnachtsmarktes gut. Die Besucher konnten sich in den Gemeinschaftsräumen der Anlage und der Tagespflege der Caritas umschauen und sich bei Kaffee und Kuchen aufwärmen. Waffeln gab es im Hof, gebacken von Schülern der Realschule Lichtenau, Glühwein gegen eine Spende von der Bürgerstiftung und auch der Offene Jugendtreff machte schon vor seiner Eröffnung im Januar auf sich aufmerksam. „Der Treff wird zweimal in der Woche geöffnet sein und sich einmal an die Altergruppe 6 bis 12 Jahre und 12 bis 17 Jahre richten", so Nadine Kalbhen, Sozialarbeiterin der Stadt. Das Rahmenprogramm gestalteten die Tanz-AG der Realschüler, Nachwuchs-Poetry-Slammer Maximilian Vögel, eine Märchenerzählerin, der Bläsergruppe des Blasorchesters Lichtenau und die Chorgemeinschaft St. Kilian. Die Premiere des Marktes stellte nicht den Profit in den Vordergrund, sondern schaffte einen Ort für ein generationsübergreifendes Verweilen in Mitten der hektischen Adventszeit.

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