Haben die Zukunft der Jagd im Blick: Ferdinand Falke (Landwirtschaftskammer, 4. v. l.) im Kreise des Hegeringvorstands (v. l.) Ralf Beseler, Markus Hoffmann, Stefan Wigge, Bernhard von Rüden, Roland Beseler, Kirsten Böhner, Florian von Rüden und Patrick Jungblut. - © Hegering Lichtenau
Haben die Zukunft der Jagd im Blick: Ferdinand Falke (Landwirtschaftskammer, 4. v. l.) im Kreise des Hegeringvorstands (v. l.) Ralf Beseler, Markus Hoffmann, Stefan Wigge, Bernhard von Rüden, Roland Beseler, Kirsten Böhner, Florian von Rüden und Patrick Jungblut. | © Hegering Lichtenau

Lichtenau Hegering Lichtenau setzt auf Öffentlichkeitsarbeit

Hauptversammlung: Hege und Pflege stehen weiterhin im Vordergrund. Landesjagdgesetz bereitet Mitgliedern Sorge

Lichtenau. Die Jägerinnen und Jäger in der Region machen in diesem Jahr verstärkt Werbung in eigener Sache. „Wir müssen weiter an unserem Image arbeiten“, machte der Hegeringsvorsitzende Bernhard von Rüden im Rahmen der Jahreshauptversammlung des Hegerings Lichtenau. Bei sachlicher Betrachtung seien die Jäger für den Erhalt der Natur- und Kulturlandschaft wichtig. Hege und Pflege stünden im Vordergrund des waidmännischen Alltags. Vor allem das neue Landesjagdgesetz bereite den Mitgliedern des Hegerings Sorge. „Das Gesetz beinhaltet einige sinnvolle, aber auch viele aus unserer Sicht unsinnige Änderungen“, sagte Bernhard von Rüden. Ferdinand Falke, Pflanzenbauberater der Landwirtschaftskammer NRW, referierte über praktische Möglichkeiten Wildschäden auf landwirtschaftlichen Nutzflächen zu reduzieren. Es gelte eine Vielzahl von Vermeidungsstrategien umzusetzen, damit Wildschäden an landwirtschaftlichen Kulturen und auf Grünland verringert würden. Dazu gehöre auch das Anlegen von geeigneten Wildäsungsflächen. Ein gutes Miteinander von Jagdpächtern und Landwirten ist laut Falke generell anzustreben und förderlich. Der Hegering Lichtenau setzt gezielt auf das Miteinander. Die Öffentlichkeit hat der Hegering auch bei der Landesgartenschau in Bad Lippspringe im Blick. Hier präsentiert sich die Jägerschaft mit einem eigenen Beitrag und wirbt für die eigenen Ziele und nicht zuletzt auch um Nachwuchs.

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