Gesamtsieger: Die Garde aus Leiberg gewinnt dank einer starken Leistung den Wettbewerb. - © Dietmar Gröbing
Gesamtsieger: Die Garde aus Leiberg gewinnt dank einer starken Leistung den Wettbewerb. | © Dietmar Gröbing

Lichtenau Leiberg hat in Lichtenau beim Garde-Contest die Nase vorn

Fürstenberg und Bentfeld folgen auf den Plätzen zwei und drei

Dietmar Gröbing

Lichtenau-Kleinenberg. Am Aschermittwoch ist alles vorbei? Von wegen. Nach dem Karneval ist vor dem Karneval. Oder um es mit den dauerjecken Zeitgenossen zu sagen: Kostümiertes Feiern und Tanzen geht immer und überall. Was tatsächlich der Wahrheit entspricht, wie sich am Wochenende in Kleinenberg feststellen ließ. Inmitten der örtlichen Schützenhalle ging zum mittlerweile zwölften Mal der Garde-Contest vonstatten. Er lockte in den Abendstunden des Samstags rund 100 Aktive und 500 Zuschauer in den Lichtenauer Ortsteil. Insgesamt neun Gardeformationen kamen zusammen, um ihre Fähigkeiten durch eine ausgesuchte Jury begutachten zu lassen. Die schaute genau hin, als Gruppierungen aus den Kreisen Paderborn und Höxter ihre Kenntnisse in die Waagschale warfen. Nachdem sich am Nachmittag der Nachwuchs in Pose schmiss (Sieger: Die Jugendgarde aus Fürstenberg), eroberten am Abend die erwachsenen Gardemädels das blank polierte Podium. Wahlweise gehüllt in grün-weiße, blau-weiße oder rot-weiße Outfits, brachten die uniformierten Damen ihre trainierten Gliedmaßen in Stellung. Das wiederum gefiel dem überwiegend jugendlichen Publikum ausnehmend gut. Applaudierend, pfeifend und johlend begegnete man den Garden aus Henglarn, Hakenberg, Leiberg, Fürstenberg, Holtheim, Schwaney, Bentfeld, Scharmede und Essentho. Lediglich fünf Minuten blieben den durchweg femininen Zusammenschlüssen, um neun votierende Damen und Herren von ihren Künsten zu überzeugen. Bewertet wurden letztlich die Kategorien Aufmarsch, Uniform, Ausstrahlung, Schwierigkeit und Choreographie. Oftmals galt es, Nuancen zu erkennen und zu beurteilen, denn in Sachen Qualität lagen die Formationen relativ dicht beieinander. Ein geschultes Auge war vonnöten, um Feinheiten zu registrieren und entsprechend zu benoten. Etwa in punkto Synchronität, Gruppendynamik oder Anpassung der Bewegung an die gewählte musikalische Unterlage. Nach Auswertung aller Kriterien kamen die Richter zu einem zweifelsfreien Ergebnis: Die Garde aus Leiberg legte die beste Performance aufs Parkett. Der Vorjahressieger, die Roten Funken aus Fürstenberg, landete auf dem zweiten Platz. Rang drei eroberten die Damen aus Bentfeld.

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