Gut Schwung geholt: Der sechsjährige Silas aus Klausheide auf der neuen Eisstockbahn. Betreut wurde die winterliche Attraktion vom neuen Schriftführer des Verkehrsvereins Helmut Eisenstein. - © Regina Brucksch
Gut Schwung geholt: Der sechsjährige Silas aus Klausheide auf der neuen Eisstockbahn. Betreut wurde die winterliche Attraktion vom neuen Schriftführer des Verkehrsvereins Helmut Eisenstein. | © Regina Brucksch

Hövelhof Nikolausmarkt: Hövelhofer blicken schon aufs nächste Jahr

Freier Eintritt zum Ambiente im Schnee

Regina Brucksch

Hövelhof. "Die Daten rennen und wir hinterher", erklärte Michael Berens die "Hövelhoferisierung" als wunderbaren Gegenpool zu Urbanisierung, Globalisierung und Digitalisierung. Vor der stimmungsvollen Kulisse des Nikolausmarktes luden der Bürgermeister der Sennegemeinde und der Vorsitzende des Verkehrsvereins Hubert Böddeker zu Begegnungen und Gesprächen ein. "Ist das Ambiente hier nicht wunderschön? Dazu kommt noch der Schnee", stellte Böddeker bei der Eröffnung die Macher der fünften Auflage auf dem Platz vor dem Fürstbischöflichen Jagdschloss vor. "Im nächsten Dezember haben wir hier wegen der Weiterentwicklung des Ortskernkonzeptes eine Baustelle. Bis zum Frühjahr hoffen wir, eine Alternative präsentieren zu können und im übernächsten Jahr sind wir garantiert wieder da", galt sein erster Dank den Nachbarn und der Kirchengemeinde St. Johannes Nepomuk, die den Platz zur Verfügung stellen würde. Das Team von Bauhofleiter Erwin Brüggemeier habe eine Woche gearbeitet, nannte er unter anderem das komplette Auslegen mit Mulch und den Aufbau der 30 Hütten. Neben den Beschäftigten der Sennegemeinde seien die Sponsoren Garanten für freien Eintritt. Mit insgesamt 12.500 Euro habe der "Spendenkreis Krippe" das wunderschöne Ensemble realisiert. Neben seinem Vorstandsteam nannte der Vereinschef die beiden Huberts (Stollmeier und Meier) als unverzichtbare Helfer. Den engen Bezug zum christlichen Fest böten die Vorabendmesse und die Taizé Lichterandacht am Samstagabend in der Kirche. Abschließend lud er zum Stöbern und Genießen und einem tollen Programm ein. Neuheiten waren eine Elchbar, Eisstockschießbahn und 13 filigrane Kunstwerke von Ferdinand Petermeier. Der Hövelrieger hat nunmehr 22 Modelle aus Streichhölzern geschaffen, die die Keimzelle der Sennegemeinde um den namensgebenden alten Hövelhof zeigen. "Das war der Größte, den wir auftreiben konnten", überreichte Marketingleiter Thomas Westhof seiner Mitarbeiterin Ingrid Labasch von der Tourist-Info einen 2,5 Kilogramm schweren Schokoladen-Nikolaus. Seit Jahren würde sie sich um die Ausstattung des Gabenmannes und das Einfliegen der Engel kümmern", lobte er die zukünftige Ruheständlerin. Das nächste Großprojekt "Heidschnuckenherde und Schäfer aus Bronze auf dem Ortsknotenpunkt Henkenplatz" rückte Bürgermeister Berens auf der großen Bühne ins Licht der Öffentlichkeit. Die ersten fünf Einzel- und Gruppenspender nahmen kleine Abbilder des großen Hirten in Empfang, den der irische Künstler Alan Ryan Hall schaffen wird. Der Sennekult-Vorsitzende Mathias Schlotmann, Böddeker, Westhof, Hubert Hüwelhans und Pascal Pöhler vom Verkehrsverein, Westfalen Weser Energie, Regionalleiterin Anja Jürgens von der Stiftung der Sparkasse Paderborn-Detmold für den Kreis Paderborn und eine örtliche Familie sagten jeweils 5.000 Euro zu. Die komplette Skulptur kostet 105.000 Euro. Die Hälfte kommt aus dem Verfügungsfonds der Gemeinde, 50.000 Euro sollen aus Spenden finanziert werden. 

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