Zerstörte Unterkunft: Die Flammen haben die Baracke in der Flüchtlingsunterkunft Staumühle vernichtet. - © Marc Köppelmann
Zerstörte Unterkunft: Die Flammen haben die Baracke in der Flüchtlingsunterkunft Staumühle vernichtet. | © Marc Köppelmann

Hövelhof Nach Brand in Staumühle: Drei Bewohner dringend tatverdächtig

Sie sollen das Feuer in dem ehemaligen Bundeswehrlager am Rande des Truppenübungsplatzes vorsätzlich gelegt haben

Hövelhof. Nur wenige Stunden nach dem die brennenden Baracken in der Flüchtlingsunterkunft Staumühle gelöscht und die 57 Verletzten versorgt waren, nahm die Polizei noch am Donnerstagabend drei 20- und 21-jährige Bewohner der Unterkunft – es handelt sich um Asylbewerber aus Algerien – fest. Sie sind dringend verdächtig, in einem Wohnraum der Unterkunft vorsätzlich Feuer gelegt zu haben. Anlass war offenbar die Unzufriedenheit der Beschuldigten mit ihrer Unterbringungssituation in der Einrichtung. Die Staatsanwaltschaft Paderborn hat gegen die drei Männer beim Amtsgericht Paderborn den Erlass eines Haftbefehls wegen besonders schwerer Brandstiftung beantragt. Zwei weitere Bewohner waren zunächst ebenfalls vorläufig festgenommen, dann aber wegen mangelnden Tatverdachts wieder auf freien Fuß gesetzt worden...

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