Meisenhotel: Norbert Völkl und Handwerksmeister Götz von Selle (v. l.) aus der Malerabteilung freuen sich beim Standdienst über viel Lob für die Arbeiten aus den Werkstätten. - © Regina Brucksch
Meisenhotel: Norbert Völkl und Handwerksmeister Götz von Selle (v. l.) aus der Malerabteilung freuen sich beim Standdienst über viel Lob für die Arbeiten aus den Werkstätten. | © Regina Brucksch

Hövelhof Adventsbasar: Salvator Kolleg öffnet zum 13. Mal die Pforten

Wohngruppen präsentieren Querschnitt ihrer ideenreichen Arbeiten

Regina Brucksch

Hövelhof. Die 13. Auflage des Adventsmarktes im Salvator Kolleg lockte wieder Tausende Besucher in die Jugendhilfeeinrichtung im Hövelhofer Ortsteil Klausheide. Vom Nikolaus und von Knecht Ruprecht bekamen Malin und Matteo süße Milchbrötchen mit Rosinen, Hagelzucker und bunten Streuseln. Die schmeckten ihnen richtig gut. Beim Adventsbasar im Salvator Kolleg gab es am Sonntagnachmittag noch jede Menge andere Leckereinen aus der eigenen Bäckerei und der eigenen Küche. Das dreijährige Mädchen aus der Sennegemeinde und der fünfjährige Junge aus Salzkotten waren begeistert von den beiden Boten der Vorweihnachtszeit. Sie wurden vom körperlich größten und körperlich kleinsten Mitarbeiter des Kollegs verkörpert. Maurermeister Peter Heggemann und Norbert Spölmink hatten sichtlich Spaß dabei. Der "kürzer geratene" Ruprecht-Darsteller Spölmik erklärte fröhlich: "Ich war als Malergeselle hier beschäftigt und bin im Ruhestand, aber diesen Auftritt lasse ich mir nicht entgehen." Schmunzelnd ergänzte der Einrichtungsleiter Klaus Kruse: "Sie sind ein lustiges Gespann und waren von Anfang an bei unseren Veranstaltung am ersten Adventssonntag dabei. Kein Kind hat Angst vor ihnen." Weiter erläuterte Kruse eine Besonderheit: "Bei uns gibt es eine tolle Auswahl an heißen Wintergetränken, aber alle sind ohne Alkohol." Viele Besucher zog es wegen der bereits bekannten, deftigen Grünkohlmahlzeit in die Cafeteria. Hier hielten Thomas Neugebauer und sein Küchenteam zudem Kaffee und Torten bereit. Die Wohngruppen des Kollegs präsentierten in der Aula und vor der Pforte einen Querschnitt ihrer ideenreichen Arbeiten aus den Werkstätten und den Ausbildungsbetrieben. Eine Etage höher im großen Konferenzraum lud ein Künstlermarkt zum Bummeln und Stöbern ein. Und es blieb nicht dabei, denn die meisten Besucher kauften sich hübsche Dekorationen und Praktisches für Wohnung und Garten. Acht Männer der Bundesschützen-Blaskapelle Hövelriege stellten sich auf dem Balkon über dem Haupteingang auf. Die Turmbläser "Festival Brass" gehörten wie in jedem Jahr dazu. Sie wurden von den "Siene Puttkers" aus Hövelhof abgelöst, die draußen auf der Bühne Adventslieder spielten und plattdeutsche Texte anstimmten.

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