Immerhin noch als Zebrastreifen zu erkennen: Die beschädigten Streifen machen den Anschein, als seien sie schon mehrere Jahre alt. In Wahrheit wurden sie erst vor viereinhalb Monaten aufgetragen - und bereits einmal ausgebessert. - © Jens Reddeker
Immerhin noch als Zebrastreifen zu erkennen: Die beschädigten Streifen machen den Anschein, als seien sie schon mehrere Jahre alt. In Wahrheit wurden sie erst vor viereinhalb Monaten aufgetragen - und bereits einmal ausgebessert. | © Jens Reddeker

Hövelhof Löchriger Zebrastreifen macht Experten ratlos

Jens Reddeker

Hövelhof. Es ist ein unerklärliches Phänomen für das Kreis-Straßenbauamt: Der erst Mitte Oktober auf der Hövelhofer Allee freigegebene neue Zebrastreifen will partout nicht auf dem Straßenbelag haften. Vier der fünf dicken Streifen weisen derzeit große Löcher auf, einzig der südlichste von ihnen ist noch in intaktem Zustand. "Wir können uns nicht erklären, warum sich Teile der Streifen auflösen", sagt Kreissprecherin Michaela Pitz, deren Kollegen im Oktober die neue Querungsanlage am Hövelmarktplatz eingerichtet haben. Da schon früh die ersten abgeplatzten Stellen aufgefallen waren, haben die Bauexperten des Kreises die weißen Flächen bereits einmal erneuert, doch auch das half nicht. "Es handelt sich um ein erprobtes Verfahren", sagt Sprecherin Pitz, "die gleiche Heißplastikmasse wird auch bei anderen Zebrastreifen benutzt." Die ratlosen Baumeister haben nun entschieden, einen erneuten Straßenanstrich zu versuchen - aber erst bei wärmerem Wetter. Laut Pitz kostet übrigens der laufende Meter Plastikmasse für Zebrastreifen 18 Euro. Die neue Anlage in der Allee wurde mit Beschilderung und Beleuchtung ausgestattet, der Kreis trug die Kosten in Höhe von 35.000 Euro.

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