Neue Fahrzeuge: Pastor Guido Potthoff, unterstützt von Messdienerin Lea Kesselmeier, segnet in der Waschhalle des Gerätehauses den neuen Einsatzleitwagen. Wehrführer Peter Kesselmeier (r.) schaut zu. - © Ralph Meyer
Neue Fahrzeuge: Pastor Guido Potthoff, unterstützt von Messdienerin Lea Kesselmeier, segnet in der Waschhalle des Gerätehauses den neuen Einsatzleitwagen. Wehrführer Peter Kesselmeier (r.) schaut zu. | © Ralph Meyer

Hövelhof Feuerwehr Hövelhof hat drei neue Fahrzeuge in Dienst gestellt

Gemeinde investiert mehr als 400.000 Euro in moderne Technik. Gerätewagen löst marodes Löschfahrzeug ab. Neuer Einsatzleitwagen mit allen Finessen

Ralph Meyer

Hövelhof. Gleich drei neue Fahrzeuge wurden bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Hövelhof in Dienst gestellt und erhielten zugleich den kirchlichen Segen durch Pastor Guido Potthoff. Bereits die ersten Einsätze hinter sich hat der neue Gerätewagen Logistik. Der Lastwagen mit Kofferaufbau ist zweieinhalb Jahre alt und dient dem Transport von Geräten und Ausrüstungsgegenständen zu den Einsatzstellen. Erleichtert wird die Arbeit durch eine Ladebordwand mit einer Hubkraft von 1,5 Tonnen. Das rund 45.000 Euro teure Fahrzeug ersetzt ein Löschfahrzeug des Bundes, das im vergangenen Jahr aufgrund von Mängeln außer Dienst gestellt werden musste. Rund 70.000 Euro kostet der neue Kommandowagen, ein VW T6 in Allradausführung. Das Fahrzeug, das auch eine höhere Bodenfreiheit aufweist, ist speziell für den Einsatz in der Senne und in der Moosheide ausgelegt, erläutert Wehrführer Peter Kesselmeier. Das Fahrzeug kann auch bei größeren Einsätzen als Abschnittsleitung genutzt werden. Außerdem dient der Kommandowagen zusätzlich als Zubringer für den Leitenden Notarzt. Mit 190.000 Euro ist der neue Einsatzleitwagen (ELW) 2 das teuerste Neufahrzeug. Der Sprinter mit seinen fünf Tonnen Nutzlast hält als mobile Einsatzführungsstelle sechs Arbeitsplätze bereit. Mit nur einem Knopfdruck kann die gesamte Kommunikations- und Dokumentationsausrüstung gestartet werden, so dass eine Koordinierung des Einsatzes bereits auf der Anfahrt möglich ist. Das neue Fahrzeug ersetzt einen bisherigen ELW 2, der seinerzeit aus einem gebrauchten Krankentransportwagen entstand. Beschaffung und Ausrüstung der Fahrzeuge wurden in einem internen Arbeitskreis konzipiert. Zusätzlich wurde im Ortskern und den Ortsteilen das Sirenensystem erneuert und ausgebaut. Die neuen Sirenen werden über das Tetra-Funknetz der Sicherheitsbehörden angesteuert und können auch für Lautsprecherdurchsagen genutzt werden. Ferner wurden ein Hochleistungslüfter und ein LED-Strahlersatz beschafft, der sich auch am Korb der Drehleiter befestigen lässt.

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