An einem Regenfallrohr: Die Station für die Schadstoffmessungen hängt unscheinbar nahe des Straßenraums. - © Raphael Athens
An einem Regenfallrohr: Die Station für die Schadstoffmessungen hängt unscheinbar nahe des Straßenraums. | © Raphael Athens

Hövelhof Grüne messen Schadstoffe in der Hövelhofer Schlossstraße

Wegen möglicher Stickoxid-Belastung: Im Rahmen der Aktion Abgasalarm der Deutschen Umwelthilfe. Ergebnisse sollen Antworten auf Bürgerfragen geben

Hövelhof. Im Rahmen der Aktion Abgasalarm der Deutschen Umwelthilfe messen die Hövelhofer Grünen derzeit die Luftbelastung mit Stickstoffdioxid im Bereich der Schlossstraße. Initiator ist Alexander Löhr, Mitglied des grünen Ortsverbandes. "Hövelhof ist eine von vielen deutschen Städten, in denen es keine amtliche Messstation gibt", so Löhr - und weiter zu den Zielsetzungen: "Wir möchten jetzt einen ersten Anhaltspunkt herstellen, ob es im Bereich der vom Durchgangsverkehr hoch belasteten Schlossstraße Probleme mit der Stickstoffbelastung gibt oder nicht." Nach eigenen Angaben wurden die Grünen in den letzten Monaten vermehrt angesprochen, ob die hohe Verkehrsdichte auf der Straße nicht negative Auswirkungen auf die Gesundheit der Bürger und Bürgerinnen haben würde. Jörg Schlüter, grünes Mitglied im Umweltausschuss der Gemeinde, sagt: "Wir können diese Anfragen nicht seriös beantworten. Ein Antrag im Gemeinderat, die Schadstoffbelastung offiziell zu messen, hat keine Aussicht auf Erfolg, da solche Anträge von der CDU-Mehrheit grundsätzlich abgelehnt werden." Die Messungen in der Schlossstraße laufen bereits. Die Messgeräte wurden unscheinbar an einem Regenfallrohr angebracht. So sollen sie gegen möglichen Vandalismus geschützt sein. Die Hövelhofer Grünen hoffen, dass Ergebnisse im März oder April vorliegen und werden diese dann veröffentlichen. Weitere Informationen unter www.duh.de/abgasalarm/.

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