Sennebahn - © Birgit Guhlke
Sennebahn | © Birgit Guhlke

Schloß Holte-Stukenbrock / Hövelhof Streckensperrung: Züge der Sennebahn am Morgen ausgefallen

Ersatzbusse wurden eingesetzt

Sigurd Gringel

Schloß Holte-Stukenbrock. Bahnreisende mussten am Freitagmorgen in Busse umsteigen oder mit dem eigenen Pkw fahren. Bis etwa 13 Uhr fuhren die Züge der Sennebahn weder nach Bielefeld noch nach Paderborn. Ersatzbusse wurden eingesetzt. Ursache war ein Suizid auf dem Stadtgebiet Schloß Holte-Stukenbrock. Die Bahnstrecke wurde für die Dauer der Ermittlungen gesperrt. Reisende ärgerten sich, dass die Bahn an einigen Bahnsteigen zu spät über die Zugausfälle informiert habe und dass die Servicetelefonnummer der Sennebahn kostenpflichtig ist. Anrufe aus dem Festnetz kosten 20 Cent pro Anruf, Anrufe aus dem Mobilnetz bis zu 60 Cent. „Wenn ein Zug eine Störung meldet, geht sie an die Leitstelle und von dort auf den Bildschirm am Bahnhof", sagt ein Sprecher der Nordwestbahn, die die Sennebahn betreibt. Die Servicenummer wird kostenpflichtig bleiben. „Fast jeder hat ein Smartphone. Man kann sich kostenlos auf unserer Internetseite informieren."

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