Delbrück Andere Kulturen kennenlernen

Bereits zum fünften Mal wurde die "Weltreise in Delbrück" durchgeführt

Jonas Franzsander, Florian Kemper, Lothar Kleinschmidt, MadlenSchormann-Diekmann, JoelinaBergkemper und SeydeQuli (v. l.) genießen nach dem gemeinsamen Zubereiten das Essen. - © FOTO: STADT DELBRÜCK
Jonas Franzsander, Florian Kemper, Lothar Kleinschmidt, MadlenSchormann-Diekmann, JoelinaBergkemper und SeydeQuli (v. l.) genießen nach dem gemeinsamen Zubereiten das Essen. | © FOTO: STADT DELBRÜCK

Delbrück (NW). Jedes fünfte Kind war dabei. Auch in diesem Jahr hat der Arbeitskreis Integration wieder die "Weltreise in Delbrück" organisiert. Eingeladen wurden die Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen der gesamten Grund- und Förderschulen in Delbrück. Von diesen insgesamt 350 Viertklässlern haben 68 Kinder an diesem Projekt teilgenommen.

"Die hohe Beteiligung ist ein sehr guter Erfolg" freut sich die Sprecherin des Arbeitskreises Roze Özmen. Das Konzept hat sich bewährt. Bereits zum fünften Mal wurde die "Weltreise in Delbrück" durchgeführt. Gruppen von vier bis sechs Kindern, in Begleitung eines Paten, hatten die Gelegenheit, einen Nachmittag lang mit Menschen aus anderen Kulturkreisen zu verbringen.

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Während dieses dreistündigen Aufenthaltes ließen sich die Viertklässler zum Beispiel das Heimatland der Gastgeber im Atlas zeigen, schauten Fotos an, hörten landestypische Musik, tanzten, erfuhren Interessantes über Religion und Festtage, traditionelle Kleidung und das alltägliche Leben. Und, es wurde auch deutlich, dass vieles gar nicht so anders ist wie in Deutschland. Insgesamt haben sich 15 Familien aus der Türkei, Russland, Ghana, Syrien und Deutschland an dem Projekt beteiligt.

Jede Familie hat den Nachmittag ein wenig unterschiedlich gestaltet, aber in einem war es überall gleich, es gab leckeres landestypisches Essen. So wie zum Beispiel bei der Familie Quli. Die Reisegruppe aus Sudhagen besuchte die aramäische Familie, die aus der Türkei stammt.

Gemeinsam bereiteten sie Lahmacun und Salat zu und ließen es sich dann in gemütlicher Runde schmecken. "Integration kann man nicht näher und angenehmer erfahren, als bei solch einem Projekt. Die Gastfreundlichkeit der Familie ist überragend", so Lothar Kleinschmidt, der die Gruppe als Pate begleitete. SeydeQuli freute sich über das Interesse ihrer Gäste an ihrer früheren Heimat, denn jetzt ist ihre Heimat Delbrück.

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