Im Graben gelandet: Beim Zusammenstoß zweier Personenwagen auf der Bundesstraße 64 wurden alle drei Insassen schwer verletzt. - © Ralph Meyer
Im Graben gelandet: Beim Zusammenstoß zweier Personenwagen auf der Bundesstraße 64 wurden alle drei Insassen schwer verletzt. | © Ralph Meyer

Delbrück Drei Verletzte bei Zusammenstoß auf der B 64 bei Delbrück

Durch die Wucht des Zusammenpralls wurden beide Fahrzeuge auf ein Feld geschleudert

Ralph Meyer

Delbrück. Bei einem Zusammenstoß zweier Fahrzeuge auf der Bundesstraße 64 in Delbrück wurden am Mittwochmittag alle drei Insassen schwer verletzt. Der Unfall ereignete sich gegen 13.10 Uhr in Höhe der Einmündung der Graf-Meerveldt-Straße. Ein 51-Jähriger aus dem Landkreis Ludwigsburg war gemeinsam mit seinem 13 Jahre alten Sohn auf der Bundesstraße in einem VW Passat in Richtung Delbrück unterwegs. An der Einmündung Graf-Meerveldt-Straße missachtete der Fahrer offenbar das Rotlicht und kollidierte im Einmündungsbereich mit dem Opel Corsa eines 54-Jährigen, der nach links in die B 64 einbiegen wollte. Durch die Wucht des Zusammenpralls wurden beide Fahrzeuge auf ein angrenzendes Feld geschleudert. Während der Corsa auf dem Dach liegenblieb, blieb der Passat, der zuvor noch einen Ampelmast abrasiert hatte, seitlich in der Böschung liegen. Insassen befreien sich selbst Entgegen erster Meldungen waren die Insassen der Fahrzeuge nicht eingeklemmt, sondern konnten verletzt die Wracks aus eigener Kraft verlassen. Alle Insassen erlitten schwere Verletzungen. Drei Notärzte, darunter der Leitende Notarzt, kümmerten sich um die Unfallopfer, die anschließend mit drei Rettungswagen in Krankenhäuser nach Paderborn und Rheda-Wiedenbrück eingeliefert wurden. Die Delbrücker Feuerwehr rückte mit rund 30 Einsatzkräften der Löschzüge Delbrück-Mitte und Bentfeld aus. Die Bundesstraße war bis gegen 14.30 Uhr komplett gesperrt. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 25.000 Euro.

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