Groß und beliebt: Der Stadthallenkomplex in Delbrück aus der Vogelperspektive. - © Foto: Fotostudio Henke
Groß und beliebt: Der Stadthallenkomplex in Delbrück aus der Vogelperspektive. | © Foto: Fotostudio Henke

Delbrück Delbrücker Stadthalle aus Funk und Fernsehen bekannt

Die Institution wird 25 Jahre alt und am 1. Oktober wird mit Musik, Kabarett und Sport gefeiert

Delbrück. Wenn es sie nicht gäbe, müsste sie wahrscheinlich noch gebaut werden. Die Delbrücker Stadthalle erfreut sich auch nach 25 Jahren großer Beliebtheit als Veranstaltungsort. „In diesen 25 Jahren hat sie sich zu einem Sympathieträger unserer Stadt entwickelt und Werbung für Delbrück gemacht“, so der Stadthallen-Bauverein. Dass dieses möglich wurde, sei dem außerordentlichen Engagement vieler Delbrücker Vereine und ihrer Mitglieder zu verdanken. Entsprechend möchte der Trägerverein am Sonntag, 1. Oktober, das Jubiläum mit einem Jubiläumsfesttag ausgiebig würdigen. Eröffnet werden die Feierlichkeiten um 11 Uhr mit einem Rückblick auf die Entstehung der Stadthalle. Ab 12 Uhr bestreiten Delbrücker Vereine ein Non-Stop Programm für Jedermann. Für die musikalische Unterhaltung sorgen die Stadtkapelle Delbrück, der Chor „Haste Töne“, der Spielmannszug „Frei Weg Delbrück“ und der Gemeinschaftschor Delbrücker Grundschulen. Auch tänzerische Höhepunkte wird es während der Geburtstagsfeier geben. Die Kinder- und Prinzengarde des KV Eintracht von 1832, die Showtanzgruppe „Diwos“, der Jugendvolkstanzkreis Delbrück und der Tanzkreis aus dem Heimatverein zeigen ihr tänzerisches Können. Den humorigen Part übernehmen die Delbrücker Gruppe des Katholischen Deutschen Frauenbunds (KDFB) und die Kabarettistin „De Frau Kühne“. Die sportliche Note für die Feierlichkeiten liefert die DJK Delbrück mit ihren Kampfsport-Vorführungen. Die kleinen Besucher kommen unter anderem bei Puppenspiel-Aufführungen und einem Kinderschminken auf ihre Kosten. Gezeigt wird zudem eine Film- und Foto-Dokumentation zur Entstehung der Stadthalle. Ein großes Kuchenbuffet, Bratwurst und Pommes und eine Erbsensuppe aus der Feldküche des DRK Delbrück sorgen für Gaumenfreuden. Ein Gewinnspiel für Groß und Klein sorgt für Spannung. Der Eintritt ist frei. Mit einem dreitägigen Fest wurde vom 2. bis 4. Oktober 1992 die Stadthalle Delbrück ihrer Bestimmung übergeben und ein langersehnter Wunsch der Bevölkerung ging in Erfüllung. Mit dem ersten Spatenstich der großen Delbrücker Vereine war bereits im April 1990 der Traum von der „Halle für alle“ in greifbare Nähe gerückt. Nach einer beispielhaften Leistung der Delbrücker Vereine, die über die Stadt hinaus im gesamten Regierungsbezirk als „Delbrücker Modell“ Anerkennung fand, wurde die Stadthalle bereits nach einer Bauzeit von zweieinhalb Jahren mit einem großen Festprogramm in Betrieb genommen. Durch die gute Zusammenarbeit und die Anstrengung aller Beteiligten in dem Private-Partnership-Projekt (PPP) war auch die Finanzierung gesichert, so dass die Stadthalle mit Inbetriebnahme auch bezahlt war. Für die Betriebsführung wurde 1992 die Delbrücker Betriebsführungs- und Stadthallengesellschaft mbH (DEBUS GmbH) gegründet, in der der Stadthallenbauverein mit 26 Prozent und die Stadt mit 74 Prozent beteiligt sind. Über Veranstaltungen in der Stadthalle wurde vielfach in Funk und Fernsehen berichtet. Dadurch ist die Stadthalle Delbrück nicht nur ein kommunikativer Mittelpunkt der Stadt, sondern auch ein überregional bekanntes Kultur- und Bildungszentrum geworden.

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