Prosit: Moni, Laura, Steffi, Regina und Dani aus Delbrück (v.l.) genießen die Bayern-Gaudi am Stehtisch im erweiterten Teil des großen Festzeltes. Die Frauen haben sich beim Trinktempo offenbar abgesprochen, alle Gläser sind noch halbvoll. - © Regina Brucksch
Prosit: Moni, Laura, Steffi, Regina und Dani aus Delbrück (v.l.) genießen die Bayern-Gaudi am Stehtisch im erweiterten Teil des großen Festzeltes. Die Frauen haben sich beim Trinktempo offenbar abgesprochen, alle Gläser sind noch halbvoll. | © Regina Brucksch

Delbrück Delbrücks Oktoberfest-Party wächst weiter

Am Abschlusstag des Katharinenmarkts feiern mehr als 2.000 Besucher im vergrößerten Zelt

Regina Brucksch

Delbrück. Für die sechste bayrisch-westfälische Gaudi am Delbrücker hatten die Veranstalter am Katharinenmarkt-Montag das Zelt noch einmal um einen großen Anbau erweitert. Das Konzept bei freiem Eintritt boomt. Die zahlreichen Reservierungen von Sitz- und Stehtischplätzen inklusive Brotzeitplatten und Brezeln erforderten offensichtlich diese Vergrößerung. Nachdem Bürgermeister Werner Peitz gegen 10.45 Uhr unter großem Johlen das Bierfass angestochen hatte, stürmten die „Würzbuam" aus München auf die Bühne und legten den Schalter für Delbrücks ultimative Party um. Weit über 2.000 Westfälinnen und Westfalen ließen es in feschen Dirndln und Lederhosen richtig krachen. Sie reckten die Hände zum Himmel und erklommen in seliger Feierlaune die Festzeltgarnituren. Keine Sitzplätze im Zelt Alles bebte, als sie beim Schlagzeug-Groove den Rhythmus aufnahmen. Zum ersten Mal agierte DJ Arni zwischen den Auftritten der Band als Moderator. Mit der frühesten „La-Ola-Welle,die Delbrück je gesehen hat" und einem zünftigen „Zicke-zacke" kurbelte er das Stimmungsbarometer an. Auch die Liebhaber der Traditionsgerichte Klönekenpiäper und Pannenbrich mussten nicht auf ihr „Katharinen-Schmankerl" verzichten. Im Zelt gab es keine Sitzplätze. Trotzdem war der Andrang groß, als die „Kochfrauen", unterstützt von Delbrücker Feuerwehrleuten, ab 11.30 Uhr rund 1.000 Portionen der urwestfälischen Traditionsgerichte kostenlos verteilten. Dafür hatten sie sich zum 42. Mal die „Nacht um die Ohren gehauen".

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