Gruppenbild: (v. l.) Bernhard Temborius (Verwaltungsleiter Salzkotten), Christoph Rüther (Bad Wünnenberg), Ulrich Conradi (Kreisdirektor), Michael Dreier (Paderborn), Werner Peitz (Delbrück), Hans Jürgen Wessels (Altenbeken), Ralf Jäger (Innenminister ), Andreas Bee (Bad Lippspringe), Michael Berens (Hövelhof), Reiner Allerdissen (Borchen) und Josef Hartmann (Lichtenau). - © Stadt Delbrück
Gruppenbild: (v. l.) Bernhard Temborius (Verwaltungsleiter Salzkotten), Christoph Rüther (Bad Wünnenberg), Ulrich Conradi (Kreisdirektor), Michael Dreier (Paderborn), Werner Peitz (Delbrück), Hans Jürgen Wessels (Altenbeken), Ralf Jäger (Innenminister ), Andreas Bee (Bad Lippspringe), Michael Berens (Hövelhof), Reiner Allerdissen (Borchen) und Josef Hartmann (Lichtenau). | © Stadt Delbrück

Delbrück Klagen über Entwicklungsplan

Vertrauliches Gespräch: Innenminister Ralf Jäger trifft sich mit Bürgermeistern aus dem Kreis Paderborn in Delbrück

Delbrück. NRW-Kommunalminister Ralf Jäger hat sich gestern in Delbrück mit den Bürgermeistern des Kreises Paderborn getroffen. Auch Kreisdirektor Ulrich Conradi folgte der Einladung des Delbrücker Bürgermeisters Werner Peitz. In dem vertraulichen Gespräch ging es unter anderem auch um das Gemeindefinanzierungsgesetz (GFG) und den Landesentwicklungsplan. Peitz hatte dieses bereits zuvor kritisiert: "Das GFG benachteiligt und der Landesentwicklungsplan lähmt die Kommunen in ihrer kommunalen Selbstverwaltung und schadet der heimischen Wirtschaft nachhaltig", sagte Peitz. Auch Bürgermeister Hans Jürgen Wessels, Sprecher der Bürgermeister des Kreises Paderborn, machte deutlich, dass die Finanzierung der einzelnen Aufgaben den Kommunen große Sorgen bereitet. "Mir war es wichtig, mich dieser Kritik persönlich zu stellen", sagte Jäger. "Denn die Landesregierung nimmt die Sorgen der Kommunen sehr ernst." Die NRW-Kommunen bekommen 2017 eine Rekordsumme von 10,64 Milliarden Euro vom Land. Die Städte und Gemeinden im Kreis Paderborn erhalten davon 113 Millionen Euro, lässt Jäger die Bürgermeister wissen- Dazu kommen weitere 35 Millionen Euro für den Kreis. "Und die Gewerbesteuereinnahmen sprudeln wie nie zuvor", betonte der Minister. "Wir danken Minister Jäger, dass er sich die Zeit für ein persönliches Gespräch genommen hat. Wir hoffen, dass wir auch künftig mit unseren Sorgen und Anregungen ernst genommen werden und bitten darum, dass die Landesregierung die Kommunen im ländlichen Raum nicht aus den Augen verliert", so Peitz.

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