Schlüsselübergabe: Bürgermeister Werner Peitz (r.) reicht den Zündschlüssel an Alfons Hüsener (l.) von der Wehrführung weiter. Zwischen ihnen Lothar Mühlbrandt und Klaus Ringkamp. - © Dietmar Gröbing
Schlüsselübergabe: Bürgermeister Werner Peitz (r.) reicht den Zündschlüssel an Alfons Hüsener (l.) von der Wehrführung weiter. Zwischen ihnen Lothar Mühlbrandt und Klaus Ringkamp. | © Dietmar Gröbing

Delbrück Neues Löschfahrzeug für die Lipplinger Feuerwehr eingeweiht

Festakt: Der 300 PS starke Bolide kann eine komplette Gruppenbesatzung zur Brandbekämpfung transportieren

Dietmar Gröbing

Delbrück-Lippling. Stolz betrachten die zahlreichen Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Lippling ihr neues Löschfahrzeug. Und nehmen es auf freundschaftliche Weise in ihre Mitte, hat es sich doch über die letzten Monate als wichtiger Partner bewährt. Am Wochenende wurde das Fahrzeug offiziell eingeweiht. Der anberaumte Festakt war dreigeteilt und vollzog sich zunächst in der örtlichen Herz-Jesu-Pfarrkirche. Eine abendliche Messe lockte in das voll besetzte Lipplinger Gotteshaus, wo um einen ersten höheren Segen für das Vehikel gebeten wurde. Ein zweiter klerikaler Teil fand im Anschluss statt: Die offizielle Segnung des Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeugs. Vikar Torsten Roland benetzte das rote Gefährt mit Weihwasser und wünschte ihm unter der Obhut des heiligen Florian, Schutzpatron der Feuerwehr, allzeit gute und sichere Fahrt. Dem schloss sich Werner Peitz an. Der Delbrücker Bürgermeister wusste um den Wandel der monothematischen Wehr "zur universellen Einsatztruppe" und erhoffte für die Lipplinger Feuerbekämpfer die "bestmögliche Ausstattung und eine professionelle Ausrüstung". Allein schon, um die gegenwärtigen Standards einzuhalten, handelt es sich bei der Feuerbekämpfung doch um einen "gesetzlichen Auftrag sowie eine Pflichtaufgabe". Zur bestmöglichen Erfüllung der Pflicht trägt künftig der 300 PS starke Bolide bei. Er fasst bis zu neun Personen und damit eine volle Gruppenbesatzung. Laut Löschzugführer Klaus Ringkamp hat sich das Gefährt "bisher bei 32 Einsätzen bewährt". Kein Wunder, erfüllt das Fahrzeug doch "alle Anforderungen der Lipplinger Wehr", wie Lothar Mühlbrandt von der Wehrführung bestätigt. Nicht zuletzt trägt das Löschauto nach den Worten Mühlbrandts "zur Motivation der Feuerwerker vor Ort bei". Der dritte und letzte Part der Zusammenkunft ereignete sich in der Lipplinger Gemeindehalle. Eine kleine, aber feine Festivität nahm Form und Gestalt an. In ausgelassener Runde tauschten sich Feuerwehrangehörige und interessierte Bürger über das Erlebte aus. Oder lauschten der musikalischen Untermalung durch den Lipplinger Musikzug. Klanglich versierte Damen und Herren griffen zu ihren Instrumenten und verpassten dem samstäglichen Event einen beschwingten Rahmen.

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