Ende einer Verfolgungsjagd: Dem Baum konnte der angetrunkene 31-Jährige nicht mehr ausweichen. - © Feuerwehr Delbrück
Ende einer Verfolgungsjagd: Dem Baum konnte der angetrunkene 31-Jährige nicht mehr ausweichen. | © Feuerwehr Delbrück

Delbrück Zu schnell unterwegs: Verfolgungsjagd durch die Delbrücker Innenstadt

Fahrer flüchtet vor Tempokontrolle und baut Unfall. 31-Jähriger besitzt keine Fahrerlaubnis und steht unter Alkoholeinfluss

Delbrück. Am späten Montagabend ist in Delbrück ein betrunkener Autofahrer, der nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist, vor der Polizei geflüchtet. Er konnte nach kurzer Verfolgung festgenommen werden. Die Polizisten hatten gegen 23.30 Uhr Tempokontrollen im Bereich der Rietberger Straße unweit der Nordhagener Straße vorgenommen. Gegen 23.46 Uhr wurde ein Auto mit rund 150 Stundenkilometer bei erlaubten 100 Stundenkilometern gemessen. Daraufhin wurde dem Raser nachgefahren, um diesen anzuhalten und zu überprüfen. Aufforderungen Anzuhalten wurden missachtet Trotzt entsprechender Anhaltesignale mit dem Streifenwagen, setzte der Autofahrer seine Fahrt fort und erhöhte noch seine Geschwindigkeit. Der Verfolgte bog in Delbrück von der Bundesstraße ab und versuchte über innerstädtische Straßen vor der Polizei zu fliehen. Dabei war er auch in verkehrsberuhigten Bereichen mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs und missachtete weiterhin die Aufforderungen Anzuhalten. Gegen 23.50 Uhr bog er von der Boker Straße nach links in die Jakobstraße ab. Beim dem Versuch dann nach rechts in die Schlaunstraße einzufahren, kam der Toyota nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte seitlich mit einem Straßenbaum. Der Fahrzeugführer verließ das stark beschädigte Auto über die Beifahrerseite und lief von der Unfallstelle weg, wo er nach wenigen Metern durch die Beamten eingeholt und festgenommen werden konnte. Der Mann hat keine Fahrerlaubnis Bei seiner Überprüfung wurde festgestellt, dass der 31-Jährige leicht alkoholisiert war und nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Bei dem Unfall het er sich Schnittwunden am Kopf und am Arm zugezogen. Ihm wurden durch den eingesetzten Notarzt noch am Unfallort zwei Blutproben entnommen. Der nicht mehr fahrbereite Toyota Lexus wurde abgeschleppt. Der Gesamtsachschaden dürfte sich auf rund 13.000 Euro belaufen.

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