Kommt per Anhalter voran: Michael Wigge. - © Wigge
Kommt per Anhalter voran: Michael Wigge. | © Wigge

Delbrück Michael Wigge berichtet über seine 35.000-Kilometer-Reise ohne Geld

Er präsentiert am 20. März eine Multimediashow über seine Reise

Delbrück. "Ohne Geld bis ans Ende der Welt": Wie das geht, können die Besucher der Stadthalle Delbrück am Dienstag, 20. März, um 20 Uhr vom Reporter und Autor Michael Wigge in einer Multimediashow erfahren. Wigge ist geborener Briloner und ehemaliger Schüler des Mauritius-Gymnasiums Büren. Im Sommer 2010 macht Michael Wigge den Selbstversuch: Innerhalb von 150 Tagen will er von Berlin bis zur Antarktis reisen, ohne Geld mitzunehmen. Die Reise führt ihn zu Obdachlosen, Zuhältern, Aussteigern, Amish Bauern und anderen Subkulturen. Neben Höhepunkten wie ein Hawaii-Aufenthalt oder ein Job als Butler beim deutschen Botschafter in Panama, gibt es auch dramatische Tiefen. In Peru brennt das Haus seines Gastgebers ab und in Bolivien hat er nichts mehr zu Essen. Doch durch seine Kreativität und stetigen Willen das Projekt zu schaffen, findet er Auswege. Die Reise endet in der Antarktis, die Wigge als Mitglied einer chilenischen Expedition erreicht. Insgesamt bewältigt er auf seiner Reise 35.000 Kilometer, durchquert elf Länder auf vier Kontinenten, schläft bei 40 verschiedenen Leuten, fragt in 500 Geschäften nach kostenloser Nahrung und trifft über 100 Menschen, die sich von seiner Idee anstecken lassen und ihm helfen. Karten gibt es in der Stadthalle Delbrück, Boker Straße 6, Tel. (0 52 50) 98 41 41, in allen bekannten Vorverkaufsstellen.

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