Neue Räume für die OGS in Boke: Der zweigeschossige nach Nordosten ausgerichtete Anbau entsteht links neben dem Eingangsbereich der Grundschule. - © Regina Brucksch
Neue Räume für die OGS in Boke: Der zweigeschossige nach Nordosten ausgerichtete Anbau entsteht links neben dem Eingangsbereich der Grundschule. | © Regina Brucksch

Delbrück Delbrück plant millionenschwere Schulanbauten

Erweiterungspläne für Johannes-Grundschule und Offene Ganztagsschule in Boke vorgestellt

Regina Brucksch

Delbrück. Bauamtsleiter Heinz Drüke stellte den Vertretern der beiden Ausschüsse Schule und Kultur sowie Umwelt, Bau und Planung jetzt die Planungen für die Anbauten an die Delbrücker Johannes-Grundschule und die Offene Ganztagsschule (OGS) der Grundschule Boke vor. Mit 1,12 Millionen Euro bezifferte der Fachbereichsleiter die Kosten für vier weitere Klassenräume sowie jeweils einen Raum für die Schulsozialarbeit und die Reinigungsfirma in der Johannes-Grundschule. Der zweigeschossige Bau soll an der Giebelseite in Richtung Dreifachhalle angedockt werden. Der Erweiterungsbau ist so angelegt, dass auch zu späteren Zeitpunkten erforderliche Anbauen möglich sind. Diese Option ergäbe sich auch in Boke, erläuterte Drüke das zweite Großprojekt. Für die Erstellung der neuen Räume für die OGS und Randstundenbetreuung kündigte er Baukosten in Höhe von 1,13 Millionen Euro an. Der zweigeschossige nach Nordosten ausgerichtete Anbau entsteht links neben dem Eingangsbereich, ohne den Schulhof zu beeinträchtigen. Vier Klassenräume können individuell verkleinert werden. In beiden Geschossen werden Verbindungen mit dem Schulgebäude geschaffen. Der Anbau erhält einen separaten Zugang, der über eine Rampenanlage barrierefreien Zutritt ermöglicht. Brigitte Michaelis (PiD) schlug vor, für einen Raum, der geteilt werden könne, zwei Türen vorzusehen. Drüke antwortete, im April gäbe es erneut ein detailliertes Gespräch mit den Vertretern der Grundschule. Reinhold Hansmeier (CDU) fragte, ob die Möglichkeit einer gemeinsamen Ausschreibung der sich ähnelnden Bauten möglich sei, um Kosten zu sparen. Drüke beurteilte den Vorschlag positiv, schlug allerdings vor, bei einzelnen Gewerken den Einsatz von Kleinunternehmern zu berücksichtigen. Abschließend verwies er auf die Ratssitzung.

realisiert durch evolver group