Kinderschützenfest 1949/1950 in Wewelsburg. - © FOTO: ARCHIV KREISMUSEUM
Kinderschützenfest 1949/1950 in Wewelsburg. | © FOTO: ARCHIV KREISMUSEUM

Büren Erzählcafé für Zeitzeugen

Wie Wewelsburger Kinder die Nachkriegszeit erlebten

Büren-Wewelsburg. Am 2. April 1945 marschierten amerikanische Truppen in Wewelsburg ein, Soldaten befreiten das KZ-Restkommando. Noch kurz zuvor hatte eine SS-Einheit versucht, die Wewelsburg dem Erdboden gleich zu machen. Ab 1946 strömten Vertriebene und Flüchtlingsfamilien ins Dorf und suchten Unterkunft.

Wie erlebten die Kinder im Dorf die Not der frühen Nachkriegszeit, die Zeit der Entbehrung, des politischen Umbruchs und der aufkeimenden Hoffnung? Im Rahmen eines "Erzählcafés" am Sonntag, 25. November, um 15 Uhr im Café-Restaurant "Zur Wewelsburg" bietet das Kreismuseum Zeitzeugen aus Wewelsburg und Umgebung noch einmal Gelegenheit, über persönliche Eindrücke und Erfahrungen der Nachkriegszeit zu berichten, sich mit anderen "Kindern von damals" auszutauschen.

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Das Kreismuseum würde sich freuen, wenn die Gäste an diesem Nachmittag auch Erinnerungsstücke und -fotos mitbringen könnten. Bereits Anfang Oktober hatten sich zahlreiche Wewelsburger zu einem ersten "Erzählcafé", zu Kaffee und Kuchen und einem gemeinsamen Austausch getroffen.

Ausgangspunkt für die Treffen liefert die Sonderausstellung "Kindheit in der Nachkriegszeit 1945 bis 1955", die bis zum 25. November im Burgsaal neben Nachkriegsfotografien aus dem Bestand des Kreismuseums eindrucksvolle Fotografien des Historikers Dr. John Provan zeigt. Weitere Informationen unter Tel. (02955) 76220.6

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