Büren Knapp vorbei am Streckenrekord

Beim 24-Stunden-Schwimmen der Deutschen-Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG)

Ronja Graunke (7 Jahre, v.l.), Torben Siedhoff (6) und Ronja Siefhoff (6) haben ihr Totenkopfabzeichen in Schwarz (eine Stunde Dauerschwimmen) erhalten. - © FOTO: DLRG
Ronja Graunke (7 Jahre, v.l.), Torben Siedhoff (6) und Ronja Siefhoff (6) haben ihr Totenkopfabzeichen in Schwarz (eine Stunde Dauerschwimmen) erhalten. | © FOTO: DLRG

Büren (NW). Am Ende war es denkbar eng. Um 14.28 Uhr stellte das Auswertungsteam beim Bürener 24-Stunden-Schwimmen fest, dass gerade einmal "50 Kilometer" fehlten, um den Gesamtstreckenrekord aus dem Jahre 1996 (1.304 Kilometer) zu schlagen.

DLRG-Vorsitzender Dirk Kleeschulte animierte die sowieso schon erschöpften Schwimmer, in den letzten Minuten noch mal richtig zuzulegen: Also, Badehose noch mal an und los!"

Information

Die Sieger

      
- Die Sieger der Altersklassen (Angaben in Meter) männlich und weiblich:
- Bis 9 Jahre: Bjarne Kruse, 15.600, Lara Scheike und Franziska Damann, 8.900
- 10–13 Jahre: Janik Kruse, 22.250, Nadine Dettelbach, 15.750
- 14–17 Jahre: Jan-Niklas Spiegel, 24.000, Marleen Eley, 35.000
- 18 bis 39 Jahre: Henric Weitekamp, 23.500, Ulrike Drähne, 44.000
- Ab 40 Jahre: Rudolf Ziriakus, 36.500, Ute Altmann, 12.700
      

   
   
      

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Das sensationelle Gesamtergebnis überraschte alle 181Teilnehmer: Mit sagenhaften 1.353.100 Metern wurde der alte Rekord noch um nahezu 50 Kilometer übertroffen. Jubelnd reagierten die Langstrecken-Schwimmer auf das erreichte Ergebnis.

Beste Schwimmerin war erneut Ulrike Drähne aus Hamburg mit 44.000 Metern. Ulrike war schon mehrmals Gewinnerin des Bürener Schwimmereignisses und gehört zur DLRG Büren. Beruflich ist sie nach Hamburg gezogen, ist aber zum 24-Stunden-Schwimmen immer wieder gern gesehener Gast. 24 Stunden lang drehten die Schwimmer kontinuierlich ihre Runden. Zum Gelingen haben weit über 50 Helfer beigetragen. Immerhin mussten alle vier Bahnen je nach Andrang mit jeweils drei Zählern ausgestattet werden.

Neu war die Abnahme des Totenkopfabzeichens für Dauerschwimmer ohne jegliche Unterbrechung von einer Stunde (schwarz), anderthalb Stunden (silber) und zwei Stunden (gold).

Neben 70 Teilnehmern nahm mit sechs Jahren der jüngste Teilnehmer Torben Siedhoff an diesem Abzeichen erfolgreich teil. Nicht zuletzt sorgte dieses Abzeichen für den großen Gesamterfolg der DLRG-Veranstaltung. Zu festen Zeiten in der Nacht und am frühen Morgen – wenn das Bad sowieso erfahrungsgemäß nicht so voll ist – wurde das Totenkopfabzeichen abgenommen.
     

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